2011

Das Friedenslicht bringt Hoffnung

Am 4. Adventssonntag wurde vom Familienkreisteam zum Familiengottesdienst eingeladen. Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Licht sein“.
Die Kyrierufe, ein Anspiel, sowie die Fürbitten wurden von Kindern gestaltet. Beim Anspiel symbolisierten die vier Kinder die vier Adventskranzkerzen.
Diese stehen für Frieden, Glaube, Liebe, Hoffnung. Weil jedoch auf der Welt so viele Kriege wie nie zuvor geführt werden, erlosch die Kerze des Friedens.
Die Kerze des Glaubens wurde ausgeblasen, weil keiner mehr Zeit für Gott hat und kein Interesse mehr am Glauben besteht. Ebenso war es mit der Kerze der Liebe, denn jeder
sieht nur noch sich selbst. Die Kerze der Hoffnung betrachtete jedoch alles aus einem anderen Blickwinkel, so dass die Kerzen des Friedens, des Glaubens und der Liebe
wieder an der Hoffnungskerze entzündet werden konnten. Das Licht aus Betlehem steht für den Frieden und wird auch als Friedenslicht bezeichnet. Dieses Licht wurde von Christa Schwarzfischer und den vier Kindern an Pfarrer Helmut Brunner übergeben. Der Kinderchor der Pfarrei Bruck, unter der Leitung von Anette Jonas, umrahmte den Gottesdienst. Mit den Liedern „Spuren aus Licht“, „Tragt in die Welt nun ein Licht“ sowie dem Lied „Wir tragen dein Licht“ wurde der Gottesdienst mit Flöte, durch Benedikt Seidl, und Gitarrenspiel, durch Monika Schächerer, bereichert. Abschließend wurde das Licht von Betlehem an alle Familien ausgeteilt. Der sehr gute Besuch des Gottesdienstes erfreute die Organisatoren.

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Ein beliebter Geistlicher feiert seinen 100. Geburtstag

Es ist sicherlich ein sehr seltenes Ereignis wenn jemand seinen 100.Geburtstag feiern kann. Wenn dass dann auch noch ein Priester ist, der noch immer jeden zweiten Tag die heilige Messe feiert, dann ist es etwas ganz besonderes. Dieses seltene Ereignis konnte die Brucker Pfarrgemeinde am vergangenen Montag feiern. Der Hausgeistliche des Seniorenheims St. Elisabeth, Bischöflich-Geistlicher -Rat Pfarrer in Ruhe Andreas Simmeth konnte an diesem Tag seinen 100. Geburtstag begehen. Geboren wurde der Jubilar in Kirchenrohrbach. Von 1924 bis 1933 besuchte er das Gymnasium in Staubing. Danach besuchte er das Priesterseminar in Regensburg wo er sein Theologiestudium absolvierte. Am 19.03.1938 wurde er von Bischof Buchberger zum Priester geweiht. Von 1938 bis 1940 war er Kaplan in Tiefenbach, dann folgte eine Kaplanstelle in Saal bevor er von 1944 bis 50 als Pfarrer in der Gemeinde Oberwarmenstein wirkte. Von 1950 bis 1977 War er in der Gemeinde Wettzell als Priester tätig. Von 1977 bis 1996 betätigte er sich als Ruhestandsgeistlicher in der Pfarrei in Lam. Dort betreute er vor allem die Familienferienstätte der Kolpingsfamilie in Lambach. Seit dem 1. April 1996 wirkt er nun als Hausgeistlicher im Seniorenheim St. Elisabeth in Bruck. Wie groß seine Beliebtheit war und immer noch ist, zeigte wohl am Besten die große Anteilnahme an den Geburtstagsfeierlichkeiten. Verschiedene Vereine aus seiner Heimatgemeinde und seinen Wirkungsstätten, sowie deren derzeitige Priester wie der Pfarrer von Lam Ambros Trummet oder der Bürgermeister von Lam Klaus Bergbauer, der Diözesanpräses des Kolpingwerkes Monsignore Harald Scharf, der Bürgermeister von Walderbach Josef Höcherl, Stellvertetender Landrat Joachim Hanisch, der Brucker Bürgermeister Hans Frankl , der frühere Brucker Pfarrer Josef Hering und viel weitere Ehrengäste welche in Verbindung mit dem Jubilar stehen waren gekommen. Die wichtigste Person, nach dem Jubilar war aber sicherlich Bischof Gerhard Ludwig Müller. Er ließ es sich nicht nehmen dem Jubilar persönlich zu gratulieren und für und mit ihm einen Gottesdienst abzuhalten. Als Bischof Müller eintraf Gratulierte er selbst verständlich erst einmal dem Jubilar und freute sich, dass er ihn bei so guter Gesundheit angetroffen hat. Pfarrer Helmut Brunner begrüßten den Bischof und erwähnte, dass es ein Historisches und wohl einmaliges Ereignis für die Pfarrgemeinde Bruck sei, dass ein Bischof zu einem 100. Geburtstag eines Geistlichen gekommen ist. Leticia Stautner hieß Bischof Müller mit einem Gedicht in der Pfarrgemeinde Willkommen. Der Kirchechor umrahmte diese kurze Begrüßung mit einem Lied und bevor Bischof Müller sich in die Sakristei begab suchte er noch das Gespräch mit den Anwesenden Seniorinnen und Senioren. Zu Beginn des Gottesdienstes sagte Pfarrer Brunner, dass die Anwesenheit des Bischofes die Verbundenheit mit den Priestern zeige und dass Pfarrer Simmeth auf jeden Fall ein Vorzeige Geistlicher sei. Bischof Gerhard Ludwig Müller sagte in seiner kurzen Einführung, dass er zum zweiten mal innerhalb kurzer Zeit einen 100. Geburstag eines Priesters feiern darf und er sich darüber sehr freue. In Konzelebration mit weiteren acht Priestern feierte Bischof Müller dann den Dankgottesdienst. In seiner Predigt, bei der sich der Bischof so Platzierte, dass er den Jubilar immer persönlich Ansprechen konnte und er zugleich von den Gottesdienstbesuchern gut gesehen wurde, sagte er, dass er vor einigen Jahren bewusst auf ihn aufmerksam geworden sei. Das war bei einer Jubiläumsfeier Da sagte er, dass hier viele 50 jährige Zusammen gekommen seien. Er, Bischof Müller, sei da gerade mal 50 Jahre alt gewesen und habe gedacht, dass Pfarrer Simmeth seinen 70. Geburtstag gefeiert habe. Aber dann dachte ich mir, so Bischof Müller, dass kann doch nicht sein, dann wäre Pfarrer Simmeth ja schon mit 20 zum Priester geweiht worden. Schnell löste sich das Rätsel auf denn Pfarrer Simmeth feierte in diesem Jahr sein 70. Priesterjubiläum. Dies habe man ihm damals und auch heute nicht angesehen, er sei in seinem Denken und Handeln jung geblieben. Seine Mutter so der Bischof weiter sei nur ein Jahr nach ihm geboren worden, so könne er die Zeit in der der Jubilar Groß geworden ist auch etwas nachvollziehen. Er sei drei Jahre alt gewesen als der 1. Weltkrieg aus brach. Nach Kriegsende wurde er Eingeschult und erlebte die Weimarer Republik. Als Junger Mann erlebte er das aufkommen der Nazionalsozialistischen Partei die soviel Familien ins Unglück gestürzt hat. Doch gerade in dieser Zeit, als der Glaube verpönt und nicht erwünscht war, habe er sich für den Glauben und für den Weg als Priester entschieden. Später habe er dann viel zum Heil der Menschen getan, dafür gebühre ihm Heute noch Dank. Wir Jungen, so der Bischof weiter, können über diese Zeit zwar Reden doch sollten wir uns fragen, wie wir heute wohl damit umgehen würden. Dann kam das zweite Vatikanische Konzil und damit auch die Rückbesinnung auf die Quellen unseres Glaubens. Die Kirche Verwaltet nur, den Glauben zu verkünden ist die Aufgabe aller Christen. Wir sollten uns wieder darauf Besinnen Gott zu dienen und die Menschen zu lieben, doch leider ist sich heute oft jeder selbst der Nächste Es sei wichtig, dass wir uns auf die Grundlagen unseres Glaubens besinnen. „Der Mensch verliert nichts, wenn er sich in den Dienst der Anderen stellt. Auch Eltern verlieren nichts, wenn sie ihre Zeit und oft auch Nerven für ihre Kinder einsetzten, man bekomme dafür auch sehr viel wieder zurück. Das er, Pfarrer Simmeth, seinen Dienst immer mit Liebe und Freude erfüllt habe und dass die Menschen dies zu schätzen wissen zeige der sehr gute Besuch des Gottesdienstes. Schön sei, dass er noch immer noch „im Dienst sei“ und das er ein sehr gutes Vorbild für die neuen Priesteramtskandidaten sei. Er habe gezeigt, dass man auch in schwierigen Zeiten den Priesterlichen Dienst mit Überzeugung leisten kann. Der Gottesdienst wurde vom Brucker Kirchenchor und dem Chor der Heimbewohner umrahmt Zum Abschluss bat Bischof Müller noch darum für die Eltern des Jubilars zu beten, den die Eltern seien die Wichtigsten Personen im Leben eines Jeden Menschen. Bei der Anschließenden Weltlichen Feier, die vom Gemeinschaftschor der Männergesangsvereine aus Bruck und Bodenwöhr umrahmt wurde. Sagte Pfarrer Brunner, dass der 100 Geburtstag die Gäste hier zusammengeführt habe und sich der Jubilar eine schlichte Feier gewünscht habe. Es sollte sich niemand verpflichtet fühlen ihm zu Gratulieren und möglichst wenig Reden sollten gehalten werden. Das schönste Geschenk habe ihm Bischof Müller gemacht in dem er mit ihm die Heilige Messe zelebriert habe, dafür bedankte sich Pfarrer Brunner im Namen des Jubilars und der gesamten Pfarrei. Das i.R.,hinter dem Namen von Pfarrer Simmeth beteute in Ruhe, aber niemand hat das Gefühl dass er sich im Ruhestand befindet. Noch bis vor eineinhalb Jahren habe er jeden Tag und nun jeden zweiten Tag, den Gottesdienst mit den Heimbewohnern gefeiert. Er sei für die Heimbewohner und das Personal immer da, wenn er gebraucht werde. Das Leben im Heim bestimme immer noch seinen Tagesablauf. Für ihn sei Pfarrer Simmeth ein Vorbild in seiner Priesterlichen Lebensweise. Dann folgten der Stellvertretende Landrat Joachim Hanisch, der Brucker Bürgermeister Hans Frankl, der Bürgermeister von Walderbach Josef Höcherl, der dem Jubilar bestätigte, dass er in Kirchenrohrbach immer noch als der Simmeth Pfarrer bekannt sei. Er überreicht ihm als ersten die neu geschaffene Bürgermedaille.Dann sprachen der Caritasdirektor Monsignore Pindl, Dekan Hans Amann, Anette Forster vom Seniorenheim, alle bescheinigten dem Jubilar, dass er ein sehr wertvoller und vor allem beliebter Geistlicher ist. Dann ergriff Pfarrer Simmeth selber das Wort. Er habe sich schon ein wenig gefürchtet vor diesem Tag er wusste nicht wie er die ganzen Aufgaben erledigen sollte, doch habe ihm vor allem Pfarrer Brunner sehr viel abgenommen, so dass der diesen Tag, trotz kleiner Unzulänglichkeiten, doch sehr genießen könne. Er sei seinem Herr Gott Dankbar und ohne sein Führung wisse er nicht was aus ihm geworden wäre. Er bedankte sich vor allem bei den Ehrengästen für ihre Anwesenheit. Vor allem freue es ihn, dass sich sogar der Herr Bischof, trotz seiner vielen Aufgaben, die Zeit genommen habe um mit ihm zu feiern. Dank sagte er auch den „vielen Händen“ die dieser Feier erst möglich gemacht haben, er werde beim täglichen Rosenkranzgebet für sie alle beten, den „Gott kann für die Menschen für die man betet Berge versetzten“, das Glaube er ganz fest schloss er seine Dankesworte.
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Sternwallfahrt

Bereits zum siebten Mal waren die Katholischen und Evangelischen Christen aus den Pfarreien Bruck, Nittenau , Walderbach und Neubäu zur ökumenischen Sternwallfahrt eingeladen. Die Gläubigen trafen sich an verschiedenen Ausgangspunkten um sich dann, bei Einbruch der Dunkelheit, bei der Magdalenen Kapelle im Einsiedeler Forst zu treffen. In diesem Jahr stand die Wallfahrt unter dem Motto: „Getauft zu neuem Leben.“ Die Fußwallfahrer die sich auf den Weg gemacht hatten legten unterwegs vier Pausen ein um sich so mit Liedern und Gebeten auf die gemeinsame Andacht einzustimmen. Kurz vor 16.30 Uhr traf die letzte Gruppe vor der Kapelle ein und Pfarrer Reiner Eppelein aus Nittenau und Pfarrer Helmut Brunner aus Bruck begannen mit der Andacht. Während der Hymnus „Christus das Licht der Welt“ gesungen wurde, wurde an alle Anwesenden brennende Kerzen ausgeteilt, die zuvor an einer Osterkerze entzündet worden waren. In seiner kurzen Ansprache bemerkte Pfarrer Brunner, dass Gott uns sehr oft ruft um uns zu sagen, ich bin für dich da, doch was hilft dieses Rufen, wenn Gott von uns keine Antwort bekommt.Wir Christen leben seit unserer Taufe in einer Beziehung mit Christus ohne ihn kann unser Leben nicht gelingen. Deshalb sollten wir uns täglich dem Anruf Gottes stellen. Dann erneuerten die Anwesenden ihr Taufversprechen nicht nur ein Gebet sondern auch durch das Kreuzzeichen mit den Fingern die sie zuvor in gesegnetes Wasser getaucht hatten. Die Fürbitten wurden von Evangelischen Christen vorgetragen und nach dem Segen den die beiden Geistlichen gemeinsam spendeten und einem letzten Lied endete diese stimmungsvolle ökumenische Andacht. Bevor sich die einzelnen Gruppen wieder auf den Heimweg machten, konnten sie sich noch mit einer Tasse Glühwein aufwärmen.

Die Gläubigen bekreuzigten sich mit gesegnetem Wasser.
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Austeilen des Lichts an die Anwesenden
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Pfarrfamiliennachmittag

Einen fröhlichen Nachmittag erlebten die rund 250 Besucher des Pfarrfamiliennachmittags in der Brucker Mehrzweckhalle am vergangen Sonntagnachmittag. Pfarrer Helmut Brunner zeigte sich sehr erfreut über den guten Besuch und bedankte sich, auch im Namen des Pfarrgemeinderates, bei allen Mitwirkenden Gruppen und Vereinen. Dank sagte er auch den vielen Frauen die wieder Kuchen gebacken hatten. Er wisse sehr wohl, so Pfarrer Brunner, dass es beim Kuchenbacken immer die gleichen treffe und das so manche Frau in einem Jahr fast 10 Kuchen für verschiedene Veranstaltungen zur Verfügung stelle. Dies möchte er einmal besonders würdigen. Für den Kuchen würden keine Kosten anfallen, dafür stehe aber die „Spendenkirche“ bereit um Spenden für die Arbeit von Schwester Rita „aufzunehmen“. Dann folgte ein buntes Programm bei dem alle Kirchlichenvereine, die Ministranten der Chor B`choierde und das Seniorenheim mitwirkten. Nach dem Begrüßungslied des Chores zeigten die Minis eine ganz besondere Modenschau. Sie zeigten die neuesten Kreationen der „berühmten Modeschöpferin Sabine vom Silberberg“ (Sabine Prager ) die auch die Modenschau moderierte. Aber auch Kapitän Blaubär hatte sich auf die Bühne verirrt genauso wie die Klitschko Brüder, welche leider zuvor auch noch die Kabine verwechselten und in den Unterröcken von Sabine Halmich kämpfen mussten.Die Weißbierkönigin aus Bodenwöhr (Stefan Seidl jun.) war vorbeigekommen um der Veranstaltung den nötigen Glanz zu verleihen. Die Kolpingsfamilie leistete ihren Beitrag mit dem Sketch „Die Bestellung“ bei der ein Ehepaar den Ober der sie bedienen sollte, fast zur Weißglut brachte und Inge Gleixner zauberte den Anwesenden Lachtränen in die Augen mit als sie vorlas welche Gedanken man haben kann, wenn man während der Messe stehen muss. Die Kirchencard die der Frauenbund vorstellte, löste anfangs bei so manchem leichte Verwirrung aus. Die beiden Damen trugen dies so überzeugend vor, dass anfangs so mancher meinte, dass wirklich ein Punktesystem in der Pfarrei eingeführt werden soll. „Der Spatz beim Psychiater“ , der Sketch der KAB regte dabei eher zum Nachdenken an. Dann traten noch einmal die Minstranten mit einem selbst einstudierten Tanz auf. Sie begeisterten das Publikum mit dem Lied „Wacka, Wacka“ dass man von der Fußball WM in Südafrika her kennt. Der Chor B´choired überbrückte die Umbauzeiten jeweils mit eine Lied. Den Abschluss des Nachmittags machten die Bewohner des Senoirenheims. Klara Bruckner hatte mit ihnen vier Lieder einstudiert. Mei, is des schee do, macht den Anfang. Das von ihr selbst verfasste Brucker Lied durfte an diesem Nachmittag natürlich nicht fehlen und beim Lied „Hätt i di“ mussten sich die Sänger richtig gut konzentrieren um nicht aus dem Rhythmus zu kommen. Beim Lied vom Voglbeerbaum sangen dann fast alle Besucher begeistert mit. Nach zwei Stunden war dieser sehr kurzweilige Nachmittag dann leider auch schon wieder zu Ende und die Verantwortlichen hörten ein ums andere mal, dass es den Zuschauern sehr gut gefallen hatte.

Die Weißbierkönigin von Bodenwöhr (Modenschau der Minis)
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Der Spatz beim Psychiater von der KAB
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Die Abschlusspyramide des Tanzes der Minis
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Die Seniorenheimbewohner mit Klara Bruckner, Dame mit Gittarre
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Brucker Familiengottesdienste

Das Familiengottesdienstteam lädt am 2. Advent, 04.12.11 um 10.00 Uhr
sowie am 4. Advent, 18.12.11 ebenfalls um 10.00 Uhr zu Familiengottesdiensten ein.
 
Am 04.12. ist das Thema „Aufgeblüht zu neuem Leben – Die heilige Barbara“,
am 18.12. ist das Thema „Licht sein“.
 
Die Gottesdienste sind sehr kindgerecht gestaltet.
Das Vorbereitungsteam der Familiengottesdienste würde sich über einen regen Besuch sehr freuen.
 
PS: Der Abendgottesdienst am 01.12. um 19.00 Uhr ist auch ein besonders schön gestalteter Gottesdienst.

Nacht der Lichter

Vor 10 Jahren fand in der Pfarrei Bruck die erste „Nacht der Lichter“ satt. Als Termin wurde damals das Fest Kreuzerhöhung ausgesucht. Seit dieser Zeit findet immer am 14.September eine Nacht der Lichter in der St. Sebastiankirche statt. In diesem Jahr hatte die Andacht, die fast ausschließlich von Laien vorbereitet und gestaltet wird, unter dem Thema: „Die sieben Worte Jesu am Kreuz.“ Dazu wurden vier verschiedene Texte vorgetragen und der Kirchenchor sowie der Chor B`choired begleiteten diese Texte und die Gebete der Gemeinde mit passenden Liedern. Vor allem die sehr ruhigen Gesänge aus Tessè trugen viel zu der ruhigen, meditativen Stimmung bei. Während der gesamten Andacht brennen nur Kerzen , die am Schluss der Andacht vor dem aufgestellten Kreuz abgestellt werden. Wie jedes Jahr war auch heuer diese Andacht wieder sehr gut besucht und mittlerweile kommen hierzu nicht nur Gläubige aus Bruck sondern auch aus der gesamten Umgebung. Viele schätzen es, dass sie durch diese Andacht herausgeholt werden aus dem hektischen Alltag, dass sie Ruhe und Entspannung finden. Nach dem die Gläubigen ihre Kerzen abgestellt haben können sie selber bestimmen wann für sie diese Andacht zu Ende ist. Der Chor B`choired begleitete den Abschied mit Liedern, während sich so nach und nach die Kirche leerte.

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Zu Fuß zum Heilbrünnel

Zum 29 Mal pilgerten die Gläubigen der Pfarrei St. Ägidius ins Heilbrünnel. Bei allerbesten Wallfahrerwetter machten sich Morgens ums 6 Uhr knapp 100 Personen auf den Weg zum Marienheiligtum bei Roding. Es ist jedesmal wieder ein schönes Erlebnis, morgens, betend und singend durch den Erwachenden Tag entgegen zu gehen, waren sich die Pilger einig. Nach gut viereinhalb Stunden Fußmarsch erreichten die Pilger dann das Heilbrünnel wo sie schon von vielen Pfarrangehörigen, erwartet wurden. Zusammen feierten sie dann die Heilige Messe. Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Helmut Brunner bei allen die mitgegangen waren und vor allem bei allen die zum guten Gelingen der Wallfahrt beigetragen hatten.

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Urlaubsvertretung aus Afrika

Noch bis zum 21. August befindet sich Pfarrer Helmut Brunner in seinem wohlverdienten Jahresurlaub. Damit in dieser Zeit die Gemeinde nicht ohne Seelsorger da steht, wurde der Pfarrei eine Urlaubsvertretung zugeteilt. In diesem Jahr ist es Fr.Apollinaris Ngao aus Tanzania. Dieser sehr sympatische junge Priester hat sofort die Herzen der Brucker erreicht. Im Gespräch mit der MZ erzählt er, dass er, seit der Zeit in der er in seiner Heimatpfarrei als Messdiener tätig war, Priester werden wollte. Nach der Grundschule durfte er dann die Sekundärschule, welche unserem Gymnasium entspricht, besuchen. Dies war gleichzeitig die Vorstufe zum Priesterseminar. Der Besuch dieser Schule wurde aber nur möglich weil ihn nicht nur die Eltern sondern auch die Geschwister unterstützt haben. 1993 wurde Apollinaris Ngao dann zum Priester geweiht. Mit leuchtenden Augen erzählt er von seiner Heimat Tansania. Das bis nach dem ersten Weltkrieg die Deutsche Kolonie „Deutsch Ostafrika“ war und im Osten den „Schwarzen Kontinents“ liegt. Er erzählt von der Serengeti und dem Tierreichtum in diesem Gebiet, vom schneebedeckten Kilimandscharo, der genau wie die Serengeti nicht in Kenia liegt, wie den Touristen gerne suggeriert wird, sondern eben in Tansania.In Ostafrika gibt es, anders als bei uns, auch nur zwei Jahreszeiten eine Regen- und eine Trockenzeit. Er blickt aber nicht nur mit Freuden auf sein Land, vor allem die Sorge um die Umwelt beschäftigt ihn oft. Wenn der Schnee am Kilimandscharo noch ganz verschwindet, gut zwei drittel der Fläche ist ja schon verschwunden, dann wird sich auch seine Heimat verändern. Es wird viel weniger Wasser geben und es werden Missernten und Hungersnöte auf sein Land zukommen. Seine vordringliche Aufgabe aber sieht er in der Jugendarbeit. Er studiert momentan Jugendpastoral in Bedeniktbeurern. Wie er dieses aber in seiner Heimat umsetzen kann hänge sehr viel vom Bischof ab, so Fr Ngao. Es gibt in seinem Land sehr viele Weisen, darunter auch viele die ihre Eltern durch Aids verloren haben, und auch behinderten Kindern möchte er gerne helfen. Anders als in Deutschland gibt es in Tansania keine Hilfen für die Kinder. Hier kommt die Hilfe nur von der Kirche und einigen Nichtstaatlichen Organisationen. Die Kirche und diese „NGO`s unterstützen hier nach ihren Möglichkeiten, dies sei aber oft sehr schwierig. Wenn in Deutschland ein Kind Hilfe braucht, dann bekommt es diese, weil auch der Staat hier Hilfen anbietet. In seiner Heimat jedoch fehle es über all vor allem an Geld. Er sei deshalb sehr dankbar, dass er hier in Deutschland studieren darf um zu Hause besser helfen zu können. Deutschland gefalle ihm sehr gut. Sehr befremdlich sei es für ihn aber gewesen, dass die Gottesdienste so schlecht besucht sind. Vor allem die Jugendlichen fehlen fast gänzlich. Hier in Bayern, so Ngao, sei es aber trotzdem noch besser als im nördlichen Teil Deutschlands. In seiner Zeit in Bonn, habe ihn dies schon sehr erstaunt. Bedanken möchte sich der Priester bei den Bruckern. Hier sei er sehr herzlich aufgenommen worden und er fühle sich sehr wohl. „Ich bin sehr gerne hier,“ verabschiedete er sich mit einem Lächeln, dass jedes Herz erreicht.
Bei den Heiligen Messen am 13. und 14. August war auch Schwester Rita zu Gast. Sie erzählte den Kirchenbesuchern von ihrer Arbeit in Brasilien und wie die vielen Spenden der Brucker in diesem Land verwendet werden. Nach dem Gottesdienst unterhielten sich Pfarrer Ngao und Schwester Rita noch ganz angeregt über ihre Arbeiten und Ziele.

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Familiengottesdienst zum Bürgerfest Bruck

Zum ersten Mal in der Geschichte der „Bürgerfestgottesdienste“ musste dieser im Gotteshaus abgehalten werden. Anton Lautenschlager und seine Band hatten dann auch alle Hände voll zu tun um den Aufbau zwischen den beiden Gottesdiensten zu stemmen. Das dies aber alles wunderbar geklappt hat, davon konnten sich die Kirchenbesucher eine halbe Stunde später selber überzeugen. Der Familiengottesdienst wurde dann auch in würdiger Art und Weise gefeiert. Das Evangelium von der Speisung der 5.000 wurde durch ein „Anspielt“ vor allem für die Kinder verständliche gemacht. Vier Mädchen war unterwegs auf einen Imaginären Berg. Unterwegs stellte sich bei ihnen schon Hunger und Durst ein und sie freuten sich, dass sie auf dem Berg wohl ein Gasthaus zu finden würden. Leider war da aber keine Wirtschaft und zu erst wollte keines der Mädchen so recht mit seinen mitgebrachten Proviant herausrücken, bis eine von ihnen dann doch anfing ihre Brotzeit mit den anderen zu teilen. Das die Mädchen dann doch ihr Brot untereinander aufteilten und jede satt geworden sei, dies sei wie ein Wunder, fast so wie das Wunder, dass Jesus gewirkt hatte als die vielen Menschen die ihm zuhörten satt geworden sind, so Julia Plödt in ihrer kurzen Erklärung der gesehen Geschichte. Einige Kinder gestalteten diesen Gottesdienst auch mit in dem sie die Kyrierufe und die Fürbitten vor trugen. Die Kinder der beiden Kindergärten sangen dann kurz vor dem Segen ein Lied und bereiteten so den Besuchern viel Freude. Nach dem Schlusssegen verabschiedete sich die Gemeindereferentin Julia Plödt von der Kirchengemeinde. Sie sei sehr gerne in Bruck gewesen. Als sie vor drei Jahren erfahren hatte, dass sie nach Bruck kommen sollte, wurde ihr gesagt, dass die Brucker ein ganz besonders Volk seien. „Ja, so Julia Plödt, die Brucker sind ein besonderes Volk, sie sind besonders Freundlich und besonders Hilfsbereit“. Sie freue sich zwar auf ihren neue Aufgabe in der Heimat, doch sie gehe trotzdem nur sehr ungern von Bruck weg . Zum Abschied versprach sie, dass sie auf jeden Fall immer mal wieder vorbei kommen werde. Nicht nur sie erhielt von den Kirchenbesuchern einen großen Applaus auch der Chor B`choired und die Band um Anton Lautenschlager wurden mit viel Beifall für die Musikalische Gestaltung bedacht.

Sr. Rita, Bürgerfest, Gottesdienst 063Sr. Rita, Bürgerfest, Gottesdienst 052

Schwester Rita

Zurzeit besucht Sr. Rita Altmann wieder Bruck. Das ganze Jahr über vernimmt man, dass für Sr. Rita gesammelt wird bzw. dass der Erlös der Missionsarbeit Sr. Rita zu Gute kommt. Doch wer diese Sr. Rita eigentlich ist, fragen sich vor allem die jüngeren Brucker. Um dieses Rätsel zu lösen möchten wir Aufklärungsarbeit leisten. Sr. Rita ist eine Cousine von Xaver Pfauntsch. Die 75-jährige Ordensschwester arbeitet seit 35 Jahren in der Mission in Brasilien. Mit ein paar Jahren Abstand macht sie ab und an mal wieder Heimaturlaub. Dann wohnt sie bei ihrer leiblichen Schwester und besucht Verwandte und Freunde in der Heimat. Die Besuche sind von vielen Erzählungen ihrer Erlebnisse in der Dritten Welt geprägt. Mit Bildern veranschaulicht sie ihre Arbeit den hier Ansässigen. In Bruck sprach sie bereits vor Schülern der Volksschule. Dort standen auch handgefertigte Ketten zum Verkauf, welche Sr. Rita aus Brasilien mit brachte. Wie aus dem Pfarrbrief schon seit längerem zu entnehmen war, werden zurzeit wieder Plüschtiere für die Unterstützung der Arbeit von Sr. Rita gesammelt. Für Ihre Arbeit in der Mission sucht Sr. Rita händeringend nach einem Schreiner. Dieser sollte den Einwohnern von Brasilien
den Umgang mit bereits vorhandenen gespendeten Schreinermaschinen lernen. Wer die Missionarin einmal persönlich kennen lernen will hat die Möglichkeit am Samstag, 13.08.11 in der Vorabendmesse, sowie am Sonntag, 14.08.11 im 8.30 Uhr – Gottesdienst sowie in der 10.00 Uhr-Messe. Dort spricht sie anstatt einer Predigt.
 
Sr. Rita wäre überaus dankbar wenn folgende Gegenstände für ihre Missionsarbeit gespendet werden:
 
Bettwäsche (auch warme), Kinderbekleidung, Kinderschuhe, Kinderspielsachen (nicht zu sperrig), Kleider, Röcke, Lederjacken, Herrenkleidung wie Hosen und Hemden/Pullover, warme Jacken, Herrenschuhe, Stoffe und Stoffreste, bunte Vorhänge, Decken, Plüschtiere, Häkelgarn, Wolle, gebrauchte Schultaschen, Kindergartentaschen, Rucksäcke.
 
Die Gegenstände sollten alle in einem sauberen Zustand sein.
 
Die Artikel sind bei Rita und Xaver Pfauntsch in der Schillerstraße 6 in Bruck abzugeben, Tel. 0 94 34/90 22 07.
 
Außerdem könnte Sr. Rita noch Filme für den Fotoapparat gebrauchen, denn eine Digitalkamera besitzt sie leider nicht.
 
Erläuterung zu den Bildern 019: Kinder beim Essen mit einer Betreuerin
                                       027: Sr. Rita umringt von „Ihren“ Kindern, welche sich an den gespendeten Plüschtieren erfreuen
                                       025: Kinder beim Spielen mit geschenkten Spielsachen aus Deutschland  



Sr. Rita, Bürgerfest, Gottesdienst 019

Sr. Rita, Bürgerfest, Gottesdienst 027

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Neue Minis für die Pfarrei

Am vergangen Sonntag wurden beim 10 Uhr Gottesdienst sechs Neue in die Schar der Ministranten aufgenommen so das die Zahl der Messdiener auf über 70 angewachsen ist. Sie seien in eine Quicklebendige Gruppe hinneingekommen, so Gemeindereferentin Julia Plödt in ihrer kurzen Ansprache an die sechs Neuen. Sie sollen sich immer vor Augen halten, dass sie mit ihrem Dienst am Altar Vorbilder für jüngeren Geschwister und Freunde. Sie seien Jesus ins Netz gegangen, wie die Fische den Fischern ins Netz gehen. Sei seien darin aber nicht gefangen sonder geborgen. Dann nahmen Pfarrer Helmut Brunner und Julia Plödt den sechs Mädchen das Versprechen ab, ihren Dienst am Altar gewissenhaft zu erledigen. Neu in der Schar der Minis sind nun Lea Kraus, Verena Fritsch, Julia Sachs, Ronja Dirrigl, Maria Berghammer und Simone Stompe.

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Die Ära von Julia Plödt geht in Bruck zu Ende

Die Gemeindereferentin Julia Plödt verlässt die Pfarrei St. Ägidius zum 31. August 2011.
Aus diesem Grund wurde ihr für die drei vergangenen Jahren im Gottesdienst am Sonntag herzlich Dank gesagt.
Pfarrer Helmut Brunner sagte im Namen der Pfarrei ein herzliches Dankeschön und die gesamte Pfarrgemeinde zollte ihr lange anhaltenden Applaus in der Kirche.
Für Julia war es eine Freude, dass sie ihre Arbeit vor drei Jahren mit dem Ministrantenwochenende beginnen durfte. Ihre Verabschiedung fiel nun mit der Ministrantenaufnahme
in einen Gottesdienst. Nach der kirchlichen Feier traf man sich im Garten des Kindergartens St. Josef zur Verabschiedungsfeier.
Es begann mit dem Lied „Irischer Segenswunsch – Möge die Straßen“. Anschließend ergriff Pfarrer Brunner das Wort.
Er verglich den Abschied von Julia Plödt mit dem Gleichnis vom Sämann. Sie hat in ihrer Zeit in Bruck Samen ausgesät. Mancher viel auf fruchtbaren Boden,
mancher auf steinigen. Was vom gesäten Samen aufgeht, kann man erst nach längerer Zeit beobachten. So bat er seine Mitarbeiterin, sich auch später einmal wieder in Bruck
sehen zu lassen. Dieser Bitte sicherte sie ihr Kommen jetzt schon zu, denn ihre erste Arbeitsstelle nach der Ausbildung, hat ihr sehr gut gefallen. Sie fühlte sich hier sehr wohl,
wurde von den Pfarrmitgliedern mit offenen Armen aufgenommen. Anschließend sprach Thomas Rieder, Pfarrgemeinderatssprecher, die Dankesworte im Namen der Pfarrgemeinde.
Er konnte die angenehme Zusammenarbeit mit Julia unterstreichen.  Margit Windl sprach stellvertretend für alle Vereine in denen sich die Gemeindereferentin engagierte. Abschließend
sprach Sabine Prager stellvertretend für alle Ministranten. In den verschiedenen Gremien, wie Ministranten, Gruppenstunden, Familiengottesdienstteam fühlte sie sich sichtlich wohl.
Ihre Aufmerksamkeit galt vor allem den jungen Christen. Von der Kinderkirche angefangen über die Ministrantenbetreuung, Firmvorbereitung, Lektorin, Kommunionhelferin sowie Kreuzweggestaltung und vielem mehr zog sich ihre Arbeit durch alle Bereiche und viele Vereine der Pfarrei. Pfarrer Helmut Brunner sowie Thomas Rieder überreichten natürlich ein Geschenk als Erinnerung an die Zeit in Bruck.
So wurde Julia Plödt eine Orchidee und eine Klangschale überreicht. Nach ihren Dankworten sang der Chor unter Gitarrenbegleitung von Thomas Rieder.
Der Pfarrgemeinderat sorgte für die Organisation der Feierlichkeit

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von links nach rechts: Sabine Prager, Ministrantenleiterin, Pfarrer Helmut Brunner, Gemeindereferentin Julia Plödt,
Thomas Rieder, Pfarrgemeinderatssprecher,
Margit Windl, stellv. Pfarrgemeinderatssprecherin


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Pfarrer Helmut Brunner, Gemeindereferentin Julia Plödt, Pfarrgemeinderatssprecher Thomas Rieder

Ein letztes mal Kinderkirche mit Julia Plödt in Bruck

Zur Kinderkirche hat der Familienkreis „Kunterbunt“ sowie die Gemeindereferentin Julia Plödt die jüngsten Gläubigen der Pfarrei eingeladen.
Bei herrlichem Sommerwetter nahmen zahlreiche Mütter mit ihren Kindern im Garten des Kindergartens St. Josef das Angebot an.
Julia Plödt stellte fest, dass bereits bei den Kindern viele Termine und Verpflichtungen den Tag gestalten. Vom Kindergarten und der Schule, von Hausaufgaben, vom Musik- und Sportunterricht, verschiedenen Kursen und Feierlichkeiten ist der Alltag der Kinder geprägt. Manchmal ist gar kein Platz mehr für Gott.
Dies stellte sie in einem Bodenbild symbolisch dar. Doch in unserem Leben ist Gott eigentlich der, für den wir uns auch Zeit nehmen sollten,
weil er die Mitte unseres Lebens darstellt. Jesus ist immer für uns da, doch dies geht manchmal in der hektischen Zeit immer wieder verloren und viel zu oft übersieht man dies.
Symbole für Jesus bildeten abschließend die Bodenbildmitte. So wurde von Kindern eine Kerze, eine Bibel, ein Jesusbild sowie Weihwasser in die Mitte gestellt.
Mit dem Weihwasser durften die Kinder ihren Eltern und umgekehrt ein Kreuzzeichen auf die Stirn zeichnen. Somit segneten sie sich gegenseitig.
Die Kinderkirche wurde mit Gitarrenbegleitung und kindgerechten Liedern musikalisch umrahmt. Bei Getränken, Gummibärchen und Plätzchen durften die Kinder nach Herzenslust noch im Garten toben. Dies war leider auch die letzte Kinderkirche unter Gestaltung von Julia Plödt.
Diese wechselt zum 1. September nach Weiden. Somit kam auch ein bisschen Wehmut und Abschied auf.
Evi Glöckl, Vorsitzende des Familienkreises Kunterbunt, überreichte eine Orchidee als kleines Dankeschön.
Als Erinnerung an die schönen Kinderkirchen wurde noch ein Gruppenbild gemacht. Die Einrichtung „Kinderkirche“ hat in der Pfarrei St. Ägidius in Bruck bereits einen festen Platz. So steht fest, dass es diese Veranstaltung auch weiterhin geben wird.

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Seltenen Geburtstag gefeiert

Karolina Schwarzfischer geb. Ullmann aus Bruck konnte am 4. Juli ihren 100. Geburtstag feiern. Sie ist somit die älteste Brucker Bürgerinn und auch die älteren Mitbürger können sich nicht erinnern das jemals ein 100.ter Geburtstag in Bruck gefeiert worden wäre. Karolina Schwarzfischer erfreut sich trotz des Biblischen Alters noch guter Gesundheit und geistiger Frische. Auch ihren Humor und ihre Schlagfertigkeit hat die 100 Jährige noch nicht verloren. Nur die Sehkraft und das Hörvermögen sind leider etwas eingeschränkt. 1933 Schloss die Jubilarin mit Xaver Schwarzfischer den Bund fürs Leben. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor, der ihr drei Enkelinder schenkte. Vor 12 Jahren verstarb ihr Ehemann. Ihren Lebensabend verbringt Frau Schwarzfischer bei ihrer Schwiegertochter Wally und der Enkelin Christa, und wird von beiden liebevoll umsorgt. Der Empfang der Heiligen Kommunion ist jeden Sonntag ein festes Ritual geworden. Da Christa Schwarzfischer in der Pfarrei als Kommunionhelferin tätig ist, bringt sie ihr jeden Sonntag die Kommunion mit nach Hause. Auch Pfarrer Helmut Brunner freut sich immer auf die Besuche bei der Karolina Schwarzfischer und auch an ihrem Ehrentag kam er vorbei um ihr die Glückwünsche der Pfarrei zu überbringen.

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In die „ewige Stadt Rom“ gereist

12 Bürger der Pfarrei St. Ägidius Bruck schlossen sich einer Reisegruppe des bayerischen Pilgerbüros in München an.
Der Titel lautete: „Klassische Pilgerreise nach Rom“. Die Besonderheit an dieser Reise war jedoch der Zeitpunkt über Pfingsten.
Doch dieses Plus am Programm wussten die Teilnehmer erst am Pfingstsonntag vor Ort zu schätzen.
Denn bei einem feierlichen Gottesdienst im Pantheon erlebten sie den einmaligen „Rosenregen“ live.
Dabei wurden tausende rote Rosenblütenblätter durch das 9 Meter Durchmesser große Loch in der Kuppel per Hand in das
Innere der Kirche, auf die Gottesdienstbesucher, gestreut. Insgesamt wurden von Samstag bis Mittwoch große religiöse Sehenswürdigkeiten
wie die Basilika St. Paul vor den Mauern, die Domitilla-Katakomben, St. Peter, die vatikanischen Museen mit der sixtinischen Kapelle besucht. Außerdem standen
natürlich die bekannten römischen Anziehungspunkte wie „Spanische Treppe“, „Trevi-Brunnen“, „Piazza Navona“, die Kaiserforen vom Kolosseum bis zum Kapitol
auf dem Programm. Täglich wurde vom begleitenden Seelsorger Pfarrer Johann Margazyn eine heilige Messe zelebriert. Den Höhepunkt der Reise bildete
die Generalaudienz mit Papst Benedikt XVI auf dem Petersplatz.
 
Das Bild zeigt die Brucker Reiseteilnehmer mit der technischen Reiseleiterin Jeyna Lang sowie dem Seelsorger Pfarrer Johann Margazyn
vor dem Petersdom.
 
Auf dem Bild: 2. Person von rechts = Reiseleiterin Frau Jeyna Lang, 7. Person von rechts = Pfarrer Johann Margazyn

Rom 11-06-11 - 15-06-11 (244)

Johannisfeuer

Da es ein Freitag war, konnten in diesem Jahr die Johannis- oder Sonnwendfeuer genau zur Sommersonnenwende abgebrannt werden. Auch die Kolpingsfamilie hat in diesem Jahr die Tradition aufrecht erhalten und das Johannisfeuer entzündet. Ein große Schar von Mitgliedern und auch einige Besucher fanden sich dazu bereits ab 20 Uhr bei der Familie Schuierer in Hinterthürn ein. Bei Einbruch der Dunkelheit sprach Pfarrer Helmut Brunner ein kurzes Segensgebet über das Feuer. Die Kolpingjungend durfte dann den perfekt aufgeschichteten Holzstoß entzünden. Da es an diesem Tag sehr kalt war wurden alsbald Bänke in Richtung Feuer geschoben um gemütlich zu sitzen, zu reden und dem Feuer zuzusehen. Eine schöne Tradition, welche schon einige Jahre nicht mehr gepflegt wurde, wurde in diesem Jahr wieder aus der Versenkung geholt nämlich das singen am Feuer. Dazu wurden Texte verteilt und Andreas Riedel begleitet die Sänger auf seiner Zieharmonika. Lange noch saßen Jung und Alt um das immer kleiner werdende Feuer und freuten sich, dass das Wetter doch so gut mitgespielt hatte.



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Jesus durch den Markt getragen

Das Fronleichnamsfest ist eigentlich der nachgefeierte Gründonnerstag. Da es in der Karwoche aber nicht möglich ist ein so farbenprächtiges und frohes Fest zu feiern wurde es von der Kirche auf einen späteren Zeitpunkt verlegt und so entstand das Fronleichnamsfest.Auch der Markt Bruck beging diese Fest wieder in der gewohnt feierlichen Art und Weise. Nach dem Schaueramt um 8.00 Uhr zog die Porzession den bekannten Weg über die Hintere Marktstraße, die Nittenauer und Hauptstraße zum Marktplatz und wieder zurück zum Kirchplatz. An den vier Altären beteten die Gläubigen in den verschiedensten Anliegen und Pfarrer Helmut Brunner erteilte an allen vier Altären den Eucharistischen Segen. Beim zweiten Altar sangen die Kindergartenkinder und beim dritten Altar die Kommunionkinder jeweils ein Lied und trugen so zur feierlichen Gestaltung der Prozession bei. Beim letzten Altar bedankte sich Pfarrer Brunner bei allen die wieder mitgeholfen hatten, dass das Fronleichnamsfest in würdiger Art und Weise gefeiert werden konnte. Allen voran erwähnte er die Himmelträger der Freiwilligen Feuerwehr Bruck, die diesen Dienst jedes Jahr aufs neue übernehmen. Auch bei den Männer und Frauen, welche wieder die beiden Blumenteppiche gestaltet und gelegt haben, bedankte er sich herzlich. Mit dem Lied „Großer Gott wir loben Dich“ endete die Fronleichnamsprozession

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Ihr seid wie der Weinstock

Den Tag ihrer ersten Heiligen Kommunion konnten am vergangenen Sonntag 23 Kinder der Pfarrei St. Ägidius feiern. Nach dem feierlichen Einzug in das Gotteshaus begrüßten die Kommunionkinder die Gottesdienstbesucher mit einem Gebet. Der gesamte Gottesdienst wurde von den Erstkommunionkinder mitgestaltet. An Stelle einer Predigt unterhielt sich Pfarrer Helmut Brunner mit den Kindern. In sehr einfühlsamer Weise entlockte er den Kindern die Antworten auf seine Fragen die sich alle um das Thema Weinstock drehten. Die Kinder erarbeiteten so, dass der Weinstock nur dann Frucht bringt, wenn alles zusammen passt. Wenn er genügend Nahrung und Licht bekommt. So seien auch die Kommunionkinder wie der Weinstock, wenn sie ihr Leben auf Jesus hin ausrichten, dann werden auch sie im Glauben wachsen. Jesus, so Pfarrer Brunner benützt immer wieder solche Bilder um uns etwas wichtiges zu sagen. Hier benützt er den Weinstock um zu zeigen wie wichtig Freundschaft ist. Wie der Weinstock so will auch die Freundschaft untereinander und mit Jesus gepflegt werden. Zum Vater unser stellten sich die Kinder dann um den Altar herum und hier empfingen sie dann auch zum ersten Mal gemeinsam die Heilige Kommunion. Der Pfarrgemeinde wurde dies mit freudigen Glockenläuten kund getan. Zum Schluss des feierlichen Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Brunner bei allen die mit dazu beigtragen haben, dass die Kinder diesen schönen Tag erleben durften. Besonders bedankte er sich bei den Tischmüttern für die Vorberitung der Kinder auf diesen Tag hin und beim Chor B`choired, der den Gottesdienst musikalisch gestaltete.



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Firmung in Bruck

Für 92 junge Christen der Pfarreien Bruck und Alten-und Neuenschwand war am vergangen Sonntag ein großer Tag. Sie konnten an diesem Tag das heilige Sakrament der Firmung empfangen. In den vergangenen Monaten wurden sie im Religionsunterricht, in Tischgruppen und am Firmnachmittag auf diesen Tag vorbereitet. Um 10.00 Uhr zogen der Firmspender Domkapitular Prälat Dr. Franz Frühmorgen, Pfarrer Grimm aus Altenschwand und Pfarrer Brunner in die festlich geschmückte Kirche ein. In seiner sehr persönlich gehaltenen Predigt sagte er, dass das erste was die Jünger, nach dem Empfang des Heiligen Geistes, getan haben war, sie haben zusammen gebetet und dies sollen die Firmlinge heute auch tun. In verschiedenen Gleichnissen wir oft erzählt, dass zum „Bestand“ noch etwas dazu kommt um die Lösung eines Problems zu erreichen. Auch bei Unstimmigkeiten und Streit muss oftmals eine dritte Person dazukommen um die Versöhnung zu erreichen. „Auch heute wird in deinem Leben jemand dazukommen“, so Prälat Frühmorgen. „Bei der Frirmung steht dein Pate hinter dir, du siehst ihn nicht, aber du weißt er ist da“. „Genauso verhält es sich mit Jesus, du siehst ihn nicht aber er gibt dir den Heiligen Geist mit. Auch ihn siehst du nicht, aber du weißt er ist da“. „Er ist der Beistand, der immer bei euch bleibt, der euch leitet“. Der Heilige Geist ist das Beste, was Gott euch geben kann. „In Japan haben die Menschen Angst vor der „negativen, der bösen“ Strahlung, ihr dagegen dürft euch im „Guten“ geborgen fühlen. Der Heilige Geist möchte die Firmling auch daran erinnern, dass jeder Einzelne wertvoll ist für Gott und die Mitmenschen. „Der Heilige Geist ist die beste Zutat, die es für unser Leben geben kann“,so der Firmspender. Nach der Predigt und den Fürbitten war es dann soweit. Die Firmlinge durften, zusammen mit ihren Paten nach vorne kommen und Prälat Dr. Frühmorgen spendete jedem einzelnen durch salben mit dem Chrisamöl die Heilige Firmung. Mit jedem der Firmlinge sprach er ein paar persönliche Worte, so dass jedes der 92 Kinder sich der Bedeutung dieser heiligen Handlung bewusst wurde. Nach dem Gottesdienst bedankte er sich bei allen die bei der Firmvorbereitung mitgeholfen hatten und auch bei all jenen die den Gottesdienst so würdevoll gestalteten. Sein besonderer Dank galt dabei dem Chor B`choired, welcher den Gottesdienst musikalisch umrahmte.



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Beim Gruppenfoto steht der Firmspender Domkapitular Prälat Dr. Franz Frühmorgen in der Mitte. Links von ihm Pfarrer Josef Grimm von der Pfarrei Alten/Neuneschwand und rechts davon Pfarrer Helmut Brunner (Pfarrei Bruck)  
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Ostern

Nach 40 Tagen der Fastenzeit, die ihren Höhepunkt in der Karwoche hatte, konnten die Christen am vergangen Wochenende das Osterfest feiern. In diesem Jahr feierten auch die Christen der Orthodoxen Kirche das Osterfest am gleichen Wochenende, so dass die Christen in aller Welt am selben Tag die Auferstehung Jesu begehen konnten. Das Osterfest ist das wichtigste Fest der Christen, brachte doch der Tod und die Auferstehung Jesus Christus die Erlösung der Menschheit. Bis zu seinem Tod am Kreuz und die anschließende Auferstehung, war den Menschen das Paradies, nach dem Sündenfall durch Adam und Eva, verschlossen. Da Gott aber ein Gütiger und Gnädiger Gott ist, schickte er den Menschen seinen Sohn um sie durch seinen Kreuzestod vor der Ewigen Verdammnis zu bewahren. Dies ist das Fundament des Christlichen Glaubens und dieses Fundament wird den Christen in den Kartagen und vor allem in der Osternacht wieder vor Augen geführt. In der Osternacht ist Jesus Christus vom Tode auferstanden. Darum hält die Kirche auf der ganzen Welt diese Nacht Heilig. Man versammelt sich um das brennende Feuer, das durch den Priester gesegnet wird und an diesem Feuer wird dann die Osterkerze entzündet. Das Licht ist ein Zeichen für Jesus Christus, der jeden Menschen erleuchtet. Deshalb wird die brennende Osterkerze dann auch in die völlig dunkle Kirche getragen und nach dem dreimaligen Ruf „Lumen Christi (Christus das Licht)“, wird das Osterlicht an die Gläubigen weitergegeben. Jesus erhellt somit nicht nur die Kirche, sondern symbolisch auch das Leben der Gläubigen. Auch in Bruck und den Umliegenden Gemeinden war die Segnung des Osterfeuers und die Austeilung des Osterlichts an die Gläubigen der Auftakt der Feier der Osternacht. In vielen Gemeinden wurden in dieser Nacht auch wieder neue Erdenbürger in die Christliche Gemeinschaft aufgenommen. Die Taufe in dieser Nacht geht auf die Urkirche zurück, denn hier wurde nur in der Osternacht die Taufe der neuen Gemeindemitglieder vollzogen. In Bruck nahm Pfarrer Brunner Mia Kandil und Benjamin Dirscherl durch die Taufe in die Glaubensgemeinschaft auf. In seiner Predigt sagte Pfarrer Brunner, dass Jesus durch seinen Tod am Kreuz und durch seine Auferstehung die Sünde und den Tod besiegt hat. Durch die Taufe haben wir alle Anteil an dem Ostersieg Christi. „Die Täuflinge werden gleichsam in den Tod Christi hinein begraben, um mit ihm in der Taufe zu einem neuen Leben aufzuerstehen.“ Weiter sagte er, dass wir durch die Taufe gleichsam neu geboren werden und durch Jesus Christus Anteil am ewigen Leben erhalten. Nach dem Auferstehungsgottesdienst wurden in Bruck wieder Osterbrote an die Gläubigen verteilt und Pfarrer Brunner bedankte sich bei allen die mitgeholfen hatten, die Zeit vor Ostern und die Ostertage in würdiger Weise zu begehen.


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Fastenessen

Fastenessen fand wieder seine Abnehmer Lesen Sie mehr...

Palmbuschen

Palmbuschen geweiht. Lesen Sie mehr...

Jugendkreuzweg

Firmlinge machten sich mit auf den Weg Lesen Sie mehr...

Passionssingen

Auf Ostern eingestimmt
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Die Liebe soll das Eheleben beflügeln

Die Pfarrei St. Ägidius hat alle Ehejubilare, die dieses Jahr einen runden oder halbrunden Hochzeitstag feiern können zum Ehetag eingeladen.
Dieser wurde traditionell mit einem Gottesdienst begangen. Pfarrer Helmut Brunner ging in seiner Predigt darauf ein, dass die Liebe das Eheleben anfangs stark beflügelt, so dass für frisch Verliebte alles zu bewältigen scheint. Doch mit der Zeit ändert sich dies. Denn schließlich kommen auch Zeiten im Leben, wo einer mal die Flügel hängen lässt. Dann sollte man ihm nicht auch noch die Federn ausreißen. So ist es wichtig, dass beide Ehepartner aktiv
ihren Beitrag zu einer glücklichen Ehe leisten. Die Ehe ist kein Selbstbedienungsladen in dem sich jeder nehmen kann, was er will. Folglich gab der Geistliche den Tipp, dem Partner jeden Tag ein Kompliment zu machen. Dies führt dazu, dass die Liebe die beiden wie auf Flügeln trägt.
Bei der Lesung, den Fürbitten und der Kommunionmeditation gestalteten Jubilare den Gottesdienst mit. Außerdem wurde ihm vom Chor „B’choired“ musikalisch ein passender Rahmen verliehen.
 
Die Leitende vom Sachausschuss „Ehe und Familie“, Conny Birner, war für die Organisation dieser kirchlichen Veranstaltung verantwortlich. Mit ihrem Team bewirteten sie anschließend alle Jubilare im Pfarrheim bei Kaffee und Kuchen. Der Einladung sind 42 Paare gefolgt.
 
Auf dem Gruppenfoto sind die Jubelpaare fotografiert, welche dieses Jahr Silberhochzeit oder Goldene Hochzeit feiern können.
Pfarrer Helmut Brunner, Dritter von links.

7. Ehetag 26-03-11 (49)

Kirchliche Jugendarbeit fand im Kinderbibeltag den Höhepunkt des Jahres

Der Sachausschuss Jugend vom Brucker Pfarrgemeinderat hat zum Kinderbibeltag eingeladen.
Der Einladung sind 33 Kinder der 1. bis 4. Klasse gefolgt. Das 14-köpfige Kibita-Team, unter Leitung von der Sachausschussvorsitzenden, Christa Schwarzfischer, organisierte den Kinderbibeltag dieses Jahr zum Thema „Immer @nline – dein Engel“.
Nach dem „Check-in“ im Pfarrheim wurden die Namensschilder an die Teilnehmer verteilt und die Gruppeneinteilung erfolgte in vier Gruppen.
Der Begrüßung und dem Eingangslied folgte ein Anspiel aus der Apostelgeschichte „Die Befreiung des Petrus“. Dies wurde von ehrenamtlichen Helfern iniziiert.
Daraufhin erfolgte der Auszug in die Gruppen. Dort wurde nach einem Kennenlern-Spiel die Geschichte von Petrus vertieft. Mit einem schwarzem Tuch und Bausteinen wurde das Gefängnis symbolisiert. Zeiten, in denen es einem schlecht ging, stellten schwarze Steine dar. Durch das Einstellen der brennenden Schutzengelkerze wurde der Engel dargestellt. Das anschließende Gestalten einer Schutzengelkerze war am Vormittag die kreative Beschäftigung der Kinder. Nach dem Mittagessen im Seniorenheim
bot sich den Kindern eine Pantomime. Ingrid Meier stellte in eindrucksvoller Weise eine Person dar, die anfangs suchend, ängstlich und nachdenklich umherlief.
Nach Begegnungen mit dem Schutzengel jedoch einen staunenden und hoffnungsvollen Gesichtsausdruck übermittelte.
Diese Pantomime hatte den Psalm 91,11 „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen“ als Ursprung.
In der zweiten Gruppenphase gestalteten die Kinder mit ihren Handabdrücken ein Schutzengelbild. Nach einem kurzen Imbiss wurden die Lieder für den Gottesdienst eingeübt.
Den Abschluss des Tages bildete ein Schutzengeltanz. Vor dem Schlusslied wurden den Kindern Fotokarten als Andenken an den Kinderbibeltag überreicht.
 
Der 10.00 Uhr Gottesdienst am Sonntag wurde als Familiengottesdienst zum Höhepunkt des Kinderbibeltages gestaltet.
Auch dort wurde nochmals die Pantomime und die Bildmeditation der Pfarrgemeinde dargestellt. Abschließend segnete Pfarrer Helmut Brunner die Schutzengelkerzen.
Diese und die Schutzengelbilder wurden nach dem Gottesdienst an die Kinder übergeben. Der Gottesdienst wurde musikalisch von einer Gitarrengruppe mitgestaltet.
Als kleines Andenken und ständigen Begleiter erhielt jeder Besucher einen selbst gebastelten Hostentaschenschutzengel.
 
Wissenswertes:
Der Kinderbibeltag der Pfarrei St. Ägidius findet einmal im Jahr im Frühjahr zu einem bestimmten Thema statt.
Wer gerne bei der kirchlichen Jugendarbeit mitarbeiten möchte, sei es musikalisch oder anderweitig unterstützend,
setzt sich bitte mit Frau Schwarzfischer oder der Gemeindereferentin Julia Plödt in Verbindung.
Bilder vom Kinderbibeltag stehen demnächst zum Nachbestellen zur Verfügung. Dies wird separat veröffentlicht.


Familiengottesdienst zum Kinderbibeltag 13-03-11 (11)
Kinderbibeltag 12-03-03 (16)
Kinderbibeltag 12-03-03 (19)
Kinderbibeltag 12-03-03 (32)

Erstkommunionvorbereitung hat begonnen

Seit der letzten Woche treffen sich alle 24 Erstkommunionkinder wöchentlich in fünf Tischgruppen zur außerschulischen Gruppenstunde.
Diese finden jeweils Freitagnachmittag bei den Müttern statt, die sich für die Übernahme bereit erklärt haben.
Anschließend wird gemeinsam die Schülermesse besucht. Die erste Gruppenstunde war vom Basteln bestimmt.
Da das Thema der Erstkommunion „Ich bin der Weinstock – ihr seid die Reben“ lautet, wurden Weintrauben aus Filz und Tonpapier gebastelt.
Beklebt mit einem Foto und dem Namen der einzelnen Kinder schmücken die Weintrauben ab nächster Woche bis zur Erstkommunion im Mai das Wandbild im hinteren Bereich der Pfarrkirche. In den folgenden Stunden werden in Gruppenarbeit verschiedene Themen wie die Taufe und deren Symbole, die heilige Schrift und „Lieblingsworte“ daraus, sowie „Mahl – Zeichen der Gemeinschaft“ erörtert. Die Kinder sollen in den Tischgruppen Glaubenserfahrungen von Erwachsenen erleben. Sie sollen verstehen, dass der Glaube Freude macht.Theresa Tischgruppe Erstkommunion 25-02-11 (3)

Maskierte Kinderkirche

Maskierte Kinderkirche – ein voller Erfolg
 
Bruck:
 
Der Familienkreis -Kunterbunt- der Kolpingsfamilie Bruck sowie die Gemeindereferentin Julia Plödt haben zur maskierten Kinderkirche eingeladen.
Der kindgerechte Gottesdienst war überaus zahlreich besucht, so dass viele kleine Maschkerer die Stimmung prägten.
Als Thema wählte die Gemeindereferentin „Gott liebt das Lachen“. Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass ein Clown bei der Gestaltung mitwirkte.
Mit Kinderliedern wurde der Krabbelgottesdienst musikalisch umrahmt. Abschließend waren alle Besucher zu einem Plausch bei Kaffee, Saft und Kuchen
eingeladen.
 
Die Kinderkirche in der Pfarrei Bruck findet 4 x im Jahr im Pfarrheim statt. Es sind alle Kleinkinder bis zum Vorschulalter herzlich eingeladen. Es werden auch gerne Helfer gesucht, die bei der Organisation und Gestaltung mithelfen. Ansprechpartner dafür sind Julia Plödt und Evi Glöckl, Familienkreisvorsitzende.
 


Kinderkirche 12-02-11 (1)

Kinderkirche 12-02-11 (11)

Einkehrtag in Hofenstetten

Einkehrtag der Pfarrei zum Thema „Gott braucht Jeden“ fand große Begeisterung
 
Bruck:
 
Aktuelle und ehemalige Pfarrgemeinderatsmitglieder der Pfarrei St. Ägidius Bruck waren zu einem Einkehr- und Inspirationstag
in das Apostolatshaus der Pallottiner nach Hofstetten eingeladen. Diese Einladung sprach Dr. Alois Wittmann, Mitglied der Vereinigung des katholischen Apostolates (=UAC), an die Kirchengemeinde aus.
 
Nach der Ankunft in Hofstetten wurden die Teilnehmer bei Kaffee und Tee von Pater Norbert Lauinger, SAC; Gemeindereferentin von Roding Monika Urban,
und Dr. Alois Wittmann, ehemaliger Pfarrgemeinderatssprecher der Pfarrei, begrüßt. Die Pfarrgemeinderatsmitglieder betrachteten in Gruppenarbeit ihre Arbeit in der Pfarrei. Nach einer Gruppenmeditation über das aktuelle Tagesevangelium wurde im Stuhlkreis die Aussage von Jesus „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt.“ erörtert. Vor dem Mittagessen beteiligten sich alle am gemeinsamen Mittagsgebet in der Hauskirche. Die Mittagspause wurde zu einem Rundgang auf dem „Pallotti-Weg“ im angrenzenden Wald genutzt. Nachmittags ging man näher auf den Gründer der Pallottiner, Vinzenz Pallotti, ein. Die drei Säulen seiner Vorstellung des kirchlichen Lebens lauten: Glauben vertiefen, Glauben verbreiten, in Gemeinschaft. Die Gruppenarbeit wurde mit Liedern und Tänzen untermalt. Im Rückblick auf den Tag waren stets begeisterte Stimmen zu hören. Zur Überraschung vieler wurde festgestellt, dass jeder Christ der seinen Glauben verbreitet, sei es durch Gebet in der Familie, Engagement im Kirchenchor, Arbeit in Gruppenstunden, ein Apostolat führt. Den Abschluss bildete ein Gottesdienst. Dieser kristallisierte sich als Höhepunkt des gemeinsamen Tages heraus. Zum Abschied wurde von Monika Urban ein Gebet für die Pfarrei an alle Frauen und Männer verteilt.
 
Wissenswertes über die Pallottiner:
 
Am 21.04.1795 wurde Vinzenz Pallotti in Rom geboren. Zum Priester wurde er am 16. Mai 1818 in der Basilika St. Johannes im Lateran für die Diözese Rom geweiht. Er war Gründer der Vereinigung des Katholischen Apostolats (1835), einer Gemeinschaft aus Priestern, Ordensleuten und Laien, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Glauben zu vertiefen und Glauben zu verbreiten, und das in Zusammenarbeit der unterschiedlichen Stände. Er hatte erkannt, dass das Apostolat der Laien ein unverzichtbares Element im kirchlichen Lebensvollzug ist und war mit seiner Vision einer Kirche des Miteinanders ein Vorläufer des II. Vatikanischen Konzils, während dessen Verlauf er 1963 heilig gesprochen wurde.
Am 22.01.1850 stirbt Vinzenz Pallotti. Am 22.01.1950, hundert Jahre nach seinem Tod, wird Vinzenz Pallotti von Papst Pius XII. selig gesprochen.
Am 22.01.1963 erfolgt durch Papst Johannes XXIII. die Heiligsprechung. Vinzenz Pallotti wurde der Patron des Päpstlichen Priester-Missionsbundes.
 
Es wurde auch durch sein Wirken der „Pallottiner Messbund“ gegründet. Der „Pallottiner Messbund“ ist eine Gemeinschaft des Gebetes. Darum feiern die Pallottiner an verschiedenen Orten für alle, die sich in den Messbund aufnehmen lassen, täglich drei heilige Messen in ihren Anliegen. Jeder Gläubige kann sich bei jeder Pallottiner-Niederlassung aufnehmen lassen. Die Zugehörigkeit zum Messbund endet nicht mit dem Tod, sondern reicht darüber hinaus.

Einkehrtag vom PGR in Hofstetten 05-02-11 (3)Einkehrtag vom PGR in Hofstetten 05-02-11 (24)

Jahresrückblick

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Im Jahresschlussgottesdienst am 31. Dezember 2010 blickte Pfarrer Brunner in seiner Predigt und dann auch bei den Fürbitten auf das vergangene Jahr aus Sicht der Pfarrgemeinde zurück. Gleich zu Beginn des Jahres sammelte man auch in der Brucker Pfarrei für die Erdbebenopfer in Haiti. Im Februar fand wieder ein Ehetag statt zu dem alle Ehepaar welche ein rundes oder halbrundes Ehejubiläum feiern konnten eingeladen waren. Für die Pfarrgemeindratswahl die am 6. und 7. März stattfand fanden sich wieder genügend Kandidatinnen und Kandidaten so dass wieder ein gut funktionierender Pfarrgemeinderat gewählt werden konnte. Vier Mitglieder stellten sich nicht mehr zur Wahl und wurden von Pfarrer Brunner beim Einführungsgottesdienst des Neuen „Rates“ feierlich verabschiedet. Am 18. April hatten 44 Kinder der Pfarrei ihren großen Tag, konnten sie an diesem Tag doch ihre Erstkommunion feiern. Auch der Ökumenische Gottesdienst am 1. Mai ist mittlerweile ein fester Bestandteil im Leben der Pfarrfamilie. Am 08.05.10 wurde der Florianstag in Sollbach gefeiert und am 13.06.10 fanden die Feierlichkeiten zur 25 Jahrfeier der Bischof Krautbauer Gedächtniskapelle in Mappach statt. Ein weiterer Höhepunkt im Pfarrlichen Leben war sicherlich die Hochzeit von Gemeindereferentin Julia Plödt geb.Lingl mit Bastian Plödt. Der Chor B`choired umrahmte die Feier und eine große Abordnung der Ministranten und des Pfarrgemeinderates fuhren in ihren Heimatort um ihr dort die Glückwünsche der Pfarrei zu überbringen. Des weiteren veranstaltet das Seniorenheim wieder einen Tag der offenen Tür und es fand ein Pfarrausflug nach Mallersdorf statt. Auch die Familienwallfahrt zur Goldhofkapelle hat sich mittlerweile fest im Jahresablauf der Pfarrei etabliert. Am 11. Juli bekam die Ministrantenschar Verstärkung durch 16 neue Minis. Ein paar Tage später beteiligte sich die Pfarrei auch wieder am Dekanatsjahrtag in der Pfarrei St. Paul in Schwandorf. Ein fester Bestandteil seit nun mehr 10 Jahren ist auch der Gottesdienst zum Bürgerfest der im vergangenen Jahr von Musikerfreunden des Organisten Anton Lautenschlager und dem Chor B`choired gestaltet wurde. Am Kirchenpatrozinium, dass an 5. September gefeierte wurde, war auch wieder zur Anbetung eingeladen und am 14. September feierte die Pfarrei wieder die Nacht der Lichter in St. Sebastian. Der 9. Oktober war dann ein weiterer bedeutender Tag für die Gemeindereferentin Julia Plödt. Sie hatte kurz zuvor ihre Ausbildung zur Gemeindereferentin abgeschlossen und an diesem Tag fand die Aussendungsfeier, an der sich auch einiger Pfarrmitglieder beteiligten, statt. Am 12. November wurde ein Kinderchor gegründet und am 11. Dezember feierte die Marianische Männerkongregation mit Pater Erich Liebl ihren Konvent. Das Weihnachtskonzert der Gruppe „ VOICES IN JJOY“ und die Frühschichten in der Adventzeit verkürzten der Pfarrgemeinde das Warten auf das Weihnachtsfest. Im Jahr 2010 wurden in der Pfarrei St. Ägidius 23 Kinder getauft und es fanden sechs Trauungen statt. Leider musste man im vergangenen Jahr von 51 Pfarrangehörigen Abschied und 13 Kirchenaustritte hinnehmen. Pfarrer Brunner bedankte sich am Ende seiner Predigt bei allen welche im vergangen Jahr durch ihre Arbeit in der Pfarrei, sei es im Pfarrgemeinderat, im Kindergarten, dem Seniorenheim, im Pfarrbüro, als Ministrant, Messner oder Chormitglied, als Kantor, Lektor oder Kommunionhelfer, Chorleiter, Organist, als Vorbeter und in vielen weiteren Ämtern zu „Engeln“ geworden waren. Engel bräuchten nicht unbedingt Flügel, so der Priester. Engel seien eben solche Menschen die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen und diesen Engeln sagte er an diesem Tag ein herzliches Vergelt`s Gott. Für das neue Jahr wünschte er: „Uns allen einen solchen guten Engel, der jeden Tag, jede Stunde und jeden Augenblick bei uns ist. Er möge uns beschützen und begleiten, dann können wir voller Zuversicht in das Jahr 2011 hineingehen.

Weihnachten in Bruck

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Ein Wunschtraum vieler ist an den vergangen Weihnachtstagen in Erfüllung gegangen. Es gab weiße Weihnachten. Einigen ist der Schnee dann vielleicht doch zu viel gewesen, denn nur so lässt es sich wohl erklären, dass in der Christmette am Heiligen Abend eine Plätze in der Pfarrkirche frei geblieben sind. Bereits am Nachmittag fand die Kinderchristfeier statt. Gemeindeassistentin Julia Plödt hatte mit einigen Kindern der dritten Klassen ein Krippenspiel einstudiert. Aber auch die Fürbitten wurden von den Kindern übernommen. Pfarrer Brunner las aus dem Lukasevangelium vor und an Stelle der Predigt folgte eben dann das Krippenspiel. Der Chor B`choiered gestaltete nicht nur die Kinderchristfeier mit, sondern sang auch schon vor dieser Feier einige Lieder um die Kinder und deren Eltern auf die Feier einzustimmen. Die Christmette wurde gesanglich vom Männerchor gestaltet. Unter der Leitung von Maria Schmidhuber sangen sie Weihnachtliche Weisen. Unterstützt wurden sie dabei von Bernhard Schmidhuber an der Orgel und Brigitte Schmidhuber an der Geige. Pfarrer Brunner sagte in seiner Predigt, dass ihn seit seiner Kindheit Krippen in ihren Bann ziehen. Als Ministrant hatte er einmal die ehrenvolle Aufgabe, die kostbaren Krippenfiguren der Barockkrippe in seiner Heimatpfarrei, aus dem Seidenpapier auszuwickeln. Dabei hatte es ihm eine Figur besonders angetan. Ein Hirte der die Arme hoch erhoben hatte. Auf die Frage wer das denn sei, bekam er die Antwort: „Das ist der Staunende“. Dieser „Staunende“ bringt dem Kind nichts, er betet nicht an, er tut nichts, er ist einfach nur fasziniert, verzaubert von dem, was das geschehen ist. „Dass Gott ein Mensch wird, dass er sich ganz hineinbegibt in unsere Begrenztheit und Zeitlichkeit, unsere Sorgen und Leiden, dem sollen wir in dieser Nacht nicht nur mit dem Verstand begegnen“, so Pfarrer Brunner. Wir sollen unser Herz öffnen für dieses unfassbare Geheimnis. Diese Begegnung brauche aber auch unser Staunen. Wir staunen über das Kind. Wir staunen über die Liebe Gottes, die uns dieses Kind schenken will. Der feierliche Abschluss dieses Weihnachtsfestes bildete der Festgottesdienst am zweiten Weihnachtstag um 10.00 Uhr. Dieser wurde vom Kirchenchor unter der Leitung von Luzia Ochsenbauer gestaltet. Sie brachten die Pastoralmesse von Karl Kempter zur Aufführung. Unterstützt wurden sie dabei von Anton Lautenschlager an der Orgel. Eduard Ablyakimov ( Flöte), Marina Meier (Geige), Oli Hien (Geige), Gisela Kangler (Bratsche), Wolfram Kangler (Cello) und Ulla George ( Klarinette). Nach dem Gottesdienst segnete Pfarrer Brunner noch alle anwesenden Kinder, da an diesem Tag das Fest der Heiligen Familie gefeiert wurde.

Die Sternsinger sind unterwegs

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Am Sonntag wurden die sieben Sternsingergruppen welche zwei Tage lang in der Marktgemeinde unterwegs sein werden, in einem feierlichen Gottesdienst auf den Weg geschickt. Der Gottesdienst, den die Sternsinger aktiv mitgestalteten, stand unter dem Moto: “Andere nicht ausgrenzen.“ In diesem Jahr sammeln die Sternsinger für Kinder in Kambodscha. Unter dem Motto: „ kmäng kmäng bong- hein kom – lahng-Kinder zeigen Stärke“ ziehen sie von Haus zu Haus nicht nur um Spenden zu sammeln sonder auch um die Menschen auf das Schicksal der Kinder in Kambodscha aufmerksam zu machen. Durch die kriege5ischen Auseinandersetzungen der letzten Jahre wurden auch viele Kinder verletzt und für ihr Leben gezeichnet. Wenn sie beim Spielen auf Minen traten, wurden ihnen die Beine und /oder die Arme abgerissen. Es gehört eine ganze Menge Mut und Stärke dazu, trotz schwerer Verletzungen wieder Freude am Leben zu gewinnen und trotz der Behinderung durch fehlende Gliedmaßen die täglichen Aufgaben zur Arbeiter zu meistern. Wenn die Kinder den Spruch 20-C+M+B-11 an die Haustüren schreiben, wollen sie den Segen des Christkindes auf das Haus und die Bewohner herab rufen und zugleich auch für die Spenden danken.