2008

Weihnachten in Bruck



Vielfältig war das Gottesdienstangebot an den vergangenen Weihnachtsfeiertagen in der Pfarrei St. Ägidius in Bruck. Am Heiligen Abend Nachmittag fand bereits eine Kinderchristfeier statt. Das Gotteshaus war bei diesem Gottesdienst übervoll da sich nicht nur Familien mit Kindern aus Bruck, sondern aus der ganzen Umgebung zu dieser Feier eingefunden hatten. Die Gemeindeassistentin Julia Lingl hatte mit einigen Kindern ein Krippenspiel einstudiert und auch die Fürbitten wurden von Kindern gelesen. Der Chor B`choired umrahmte diese Kinderchristfeier nicht nur mit Liedern sondern zum ersten Mal wurden die Lieder nicht nur mit der Orgel sondern zum Teil auch mit Hackbrett und Gitarre begleitet. Ein wunderschönes Krippenspiel konnten die Bewohner des Seniorenheims am frühen Heiligen Abend erleben. Klara Bruckner hatte Birgit Sperl vor ein paar Wochen ein altes Weihnachtslied vorgestellt, dass viele der Seniorinnen und Senioren aus ihren Kindertagen noch kannten. Schnell war eine Idee gereift, die Sperl mit Hilfe von Klara Bruckner in die Tat umsetzte. Man wollte zusammen mit den Heimbewohnern, zu diesem Lied ein Krippenspiel aufführen. Birgit Sperl fragte dazu aber nicht nur die Heimbewohner sondern auch ein paar Mitarbeiter, ehrenamtlich Tätige und auch einen Angehörigen ob sie den bereit seien da mitzumachen. Spontan hatten sie die Angesprochenen dazu bereit erklärt. Es fehlten dann nur noch zwei Engel und die Maria. Für diese Rollen konnte Sperl drei Ministrantinnen gewinnen Auch Pfarrer Andreas Simmeth war sofort begeistert von der Idee und arbeitet diese Krippenspiel in das Evangelium mit ein. Das Schlussbild war nicht nur sehr harmonisch anzusehen er spiegelte auch die ganze Bandbereite des Seniorenheims wieder. Alle ziehen dort an einem Strang egal ob Bewohner Mitarbeiter, Ehrenamtliche oder Angehörige. Um 23.00 Uhr begann dann die Christmette in der Pfarrkirche. Auch diese „Mitternachtsmesse war wieder Außerordentlich gut Besucht. Pfarrer Helmut Brunner fragte in seiner Predigt, was heißt 2008 „Gott wird ein Mensch“? Wir kennen wohl die Redewendung „aus dem ist was geworden, das heißt da hat Jemand Karriere gemacht. Und Gott? Hat Gott auch Karriere gemacht? In gewisser Weiße ja. Er war Kind und er wuchs heran um als unser Erlöser zu sterben. Gott wurde ein Mensch, dadurch können wir ihn eher begreifen. Seine Menschwerdung war für Gott ein großes Risiko, er macht sich angreifbar und verletzbar. Die Menschen lehnten in von Anfang an ab. Doch der Menschliche Gott vereinte auch die Menschen. Er bringt es ans Licht, was es mit den Menschen so auf sich hat. Dieses Kind in der Krippe zeigte durch seine niedere Geburt, dass wir alle für Gott liebenswerte, wertvolle Menschen mit Würde sind. Auch im Grundgesetz steht, „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ und so haben wir nicht das Recht Ungeborenes Leben zu töten. Haben wir nicht das Recht Behinderten und Alten Menschen nach dem Leben zu trachten. Mit der Geburt des Kindes, deckte Gott auf, wie es um die Menschen steht. Gott wurde Mensch um uns an unsere Würde zu erinnern. Der Kirchenchor und die Klarinettistin Ulla Goerge umrahmten diesen Gottesdienst mit einigen Liedern. Am zweiten Weihnachtsfeiertag gestaltete der Kirchenchor unter der Leitung von Lucia Ochsenbauer den Festgottesdienst. Zur Aufführung kam die Pastoralmesse in C von Karl Kempter Begleitet wurde der Chor aber nicht nur von Anton Lautenschlager an der Orgel. Da Lautenschlager, bedingt durch seinen Beruf als Musiklehrer, viele Instrumentalisten kennt, hatte er im Vorfeld seine Fühler ausgestreckt und einige Instrumentalisten für dies Messe gewinnen können, so dass diese Messe in diesem Jahr als Orchestermesse aufgeführt werden konnte. Für diesen Auftritt konnte er für die erste Geige Anna Zauzer und für die zweite Geige Dr. Wolfgang Wagner gewinnen. Es standen aber auch noch eine Bratsche gespielt von Gisela Kangler und ein Cello, dass von Wolfram Kangler gespielt wurde zur Verfügung. Aber auch zwei Blasinstrumentenspieler konnte Lautenschlager gewinnen. Die Geschwister Lisa und Andreas Rückerl von der Stadtkapelle Neunburg v.W. mit Flöte und Klarinette komplettierten das kleine Orchester. So wurde den Kirchenbesuchern ein Kunstgenuss geboten, den man in Bruck noch selten gehört hat.

Erntedank 2008


Am Sonntag den 05. September feierte die Pfarrgemeinde das Erntedankfest. Der reichlich geschmückte Erntedankalter wollte den Gläubigen wieder einmal vor Augen führen, dass es nicht selbstverständlich ist, wenn wir alle genügend zu Essen haben. Trotz des sehr wechselhaften Wetters, mal war es zu warm, dann zu kalt und der Regen war in vielen Gegenden oft viel zu viel und dennoch gab es wieder eine reichliche Ernte für die man Gott im Sonntagsgottesdienst danke. Am Nachmittag fand dann auch noch eine Ökumenische Erntedankandacht beim Bauernmuseum in Mappach statt. Auch dort segnete Pfarrer Helmut Brunner die Erntegaben und vor allem das Getreide welches die Anwesenden Landwirte mit nach Hause nahmen um es dem Saatgut in nächsten Jahr mit beizumischen.

Heilbrünnel 2008


Bereits zum 26. Mal machten sich die Gläubigen der Brucker Pfarrgemeinde in diesem Jahr auf dem Weg zum Heilbrünnel. Morgens um 6.00 Uhr, nach dem Engel des Herrn, machten sich knapp 60 Personen auf den ca. 23 Kilometer langen Weg Richtung Roding. Singend und betenden bewältigten die Wallfahrer diesen Pilgerweg in viereinhalb Stunden. Unterwegs mussten immer wieder die Regenschirme in Aktion treten, doch kurz vor dem Ziel brach dann sogar noch die Sonne durch die Wolkendecke. Beim Pilgergottesdienst sagte Pfarrer Helmut Brunner dass man, zumindest für Heute, am Ziel angekommen sei aber für den „Lebenspilgerweg“ sei dies nur eine Station von vielen. Dieser Pilgerweg spiegle vieles von unserem Lebensweg wieder. Man sei in der Dunkelheit aufgebrochen und in den Anbrechenden Tag hinein gegangen um bei hellem Tageslicht anzukommen. Auch unser Leben solle diesem Pilgerweg gleichen wir sollen uns aus dem Dunkel unseres Lebens in die Helle des Lebens bei Gott aufmachen. Zum Schluss bedankte er sich noch bei allen die zum guten Gelingen der Wallfahrt beigetragen hatten.

Die Neue Gemeindeassistentin vorgestellt




Seit Anfang September weilt sie nun schon in der Pfarrgemeinde und ein paar Leute hat sie auch schon kennen gelernt. Es handelt sich um die neue Gemeindeassistentin Julia Lingl die nach dem Weggang von Pastoralassistent Hannes Fruth nach Bruck gekommen ist. Bei der letzten Pfarrgemeinderatssitzung stellte sie sich dem Gremium kurz vor. Sie ist 25 Jahre alt und stammt aus Weiden. Bereits als Jugendliche war sie in der Kirche aktiv. Sie war Ministrantin und engagierte sich auch ansonsten sehr für ihre Heimatgemeinde. Das Interesse an dieser Arbeit war so groß, dass sie 2003 an der Katholischen Universität in Eichstätt ein Religionspädagogik Studium begann, das vier Jahre dauerte. Im Rahmen des Studiums leistete sie ihr Jahrespraktikum in der Pfarrei Herz Jesu in Weiden. Dieser Umstand bewog sie dazu, ihre Diplomarbeit über die Herz Jesu Verehrung und deren zeitgemäße Umsetzung in der Jugendarbeit zu schreiben. Im September vergangenen Jahres begann sie ihren Dienst in Mitterfels den sie aber aus Gesundheitlichen Gründen leider sehr bald wieder abbrechen musste. Nach einer langen Phase der Genesung ist sie nun sehr froh, so Lingl, das sie mit neuer Kraft hier in Bruck beginnen kann. Vor allem freut sie sich, dass sie durch ihren neuen Arbeitsplatz wieder näher an der Heimat arbeiten, unterrichten und ihren Glauben leben kann. Sie wird in der Schule einige Stunden Religionsunterricht in den Firmklassen geben und auch die Firmvorbereitung wird ihre Aufgabe sein. Des weiteren wird sie sich um die Jugendarbeit allgemein und die Ministranten im speziellen kümmern. Aber auch die Betreuung der Kommunionhelfer und Lektoren so wie die Mitarbeit an der Kinderkirche und die Vorbereitungen der Familiengottesdienste fallen in ihr Aufgabengebiet. Mittlerweile hat sie ihre Wohnung in der Schulstraße bezogen und gemütlich eingerichtet. Diese Wohnung bezeichnet sie als Glücksfall, da sie dadurch sehr nahe an ihren Arbeitsstätten ist. Sie fühle sich in Bruck auch bereits sehr wohl und freue sich noch viele Leute persönlich kennen zu lernen. Telefonisch zu erreiche ist Frau Lingl unter der Nummer 20 25 49.

Familienwallfahrt


Der Sachausschuss Jugend im Pfarrgemeinderat hat in diesem Jahr zum zweiten Mal zu einer Familienwallfahrt eingeladen. Vor allem die Jungen Familien mit jüngeren Kindern waren dabei angesprochen. Die Vorsitzende des Sachausschusses, Christa Schwarzfischer und ihr Team hatten einen schönen Nachmittag vorbereitet. Das Ziel war die Goldhofkapelle auf dem Gänsberg. Der Treffpunkt befand sich auf halber Höhe und bevor sich die ca. 80 Teilnehmer auf den Weg machten, sprach Pfarrer Helmut Brunner ein kurzes Gebet. In kurzer Zeit wurde die restliche Wegstrecke zurückgelegt und an der Goldhofkapelle feierten die Teilnehmer eine kurze Andacht. In dieser sehr kindgerecht gehaltenen Andacht erzählte Pfarrer Brunner den Kindern die Geschichte vom kleinen, singenden Elefant. Weil er sag und somit anders war als die anderen Elefanten wurde er von der Herde ausgeschlossen bis sich die jungen Elefanten zusammenschloss und die Wiederaufnahme in die Herde erreichten. So wie den Elefanten geht es oft auch den Menschen. Weil sie anders sind, werden sie ausgeschlossen. Die Kinder wollen nicht mit ihm spielen oder beachten ihn nicht. Aber auch diese Menschen verdienen es beachtet und aufgenommen zu werden, legte der Geistliche den Kindern ans Herz. Nach der Andacht war mit Kaffee und Kuchen für das Leibliche Wohl gesorgt worden. Die Kinder konnten sich an acht Spielstationen die Zeit vertreiben. Der Platz vor der Goldhofkapelle eignete sich hervorragend für diesen Nachmittag. Die Kinder konnten nach Herzenslust herumtollen und neben den Spielen auch noch jede Menge Kastanien sammeln. Vor allem sie hatten an diesem Nachmittag wohl den meisten Spaß.

Wichtiger Hinweis!

Da die Pfarramt Telefonnummer im letzten Öffentlichen Telefonbuch nicht aufgeführt wurde hier die Telefon- und Faxnummer sowie die Homepage- und Mailadresse.

Tel.: 09434 - 1334
Fax: 09434 - 200592
E-Mail: bruck.st-aegid@bistum-regensburg.de
Homepage: www.pfarrei-bruck.de

Verabschiedung der Familie Fruth





Vor vier Jahren war Hannes Fruth mit seiner Familie in die Pfarrgemeinde gekommen und war hier als Pastoralassistent tätig. Sehr bald schon hatten beide die Herzen der Brucker erobert. Hannes Fruth war vor allem bei den Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Mit ihnen hatte er ja auch am meisten zu tun. Aber auch alle anderen Pfarrangehörigen und die Kirchlichen Vereine lernten ihn, durch seien freundliche und hilfsbereite Art, sehr bald schätzen. Im August wird er nun eine neue Stelle in Mallersdorf antreten. Schweren Herzens hat sich die Brucker Pfarrgemeinde am Sonntag von Hannes Fruth und seiner Familie verabschiedet. Bereits beim sehr gut besuchten, feierlichen Gottesdienst zeigte es sich, wie beliebt die Familie Fruth in der Pfarrei war. Pfarrer Helmut Brunner sagte in seiner Predigt, dass nun leider der Tag des Abschiednehmens gekommen sei und es nun mehr Zeit sei, Danke zu sagen. Fruth habe, mit seiner Familie, viel Segen in die Pfarrei gebracht. Er verglich seine Zeit in Bruck mit einem Fußballfeld auf dem so manches Spiel gespielt wird und vor allem der Ball eine wichitge Rolle spielt. Er, so Pfarrer Brunner habe den Minis und den verschiedenen Vereinen immer wieder den Ball des Glaubens zugespielt und alle haben den Ball an- und aufgenommen, so dass ein bewegtes „Spiel“ entstanden ist. Wie im Fußball hat er seine „Mannschaft“ so aufgestellt, dass jeder den Platz gefunden hat wo er am besten Spielen kann. Als einen sehr fröhlichen, positiven, fairen und doch souveränen Menschen beschrieb ihn Pfarrer Brunner. Aber auch er persönlich habe gern mit ihm gearbeitet. Er sei stehts loyal und zuverlässig gewesen. Was das Tor beim Fußball ist, ist der Glaube für die Gemeinde. „Hannes wusste immer wofür er spielte, wusste wofür er sich einsetzte. So war er mit seiner Familie immer ein Beispiel für die jungen Familien in der Pfarrei. Mit seiner Frau Stefanie und den beiden Kindern Elias und Myriam zeigten sie wie christliches Leben in der Familie geht. Wie man Familie, Beruf und den Sonntäglichen Kirchgang unter einen Hut bringen kann. Für dieses gelebte Glaubenszeugnis sei er als Pfarrer sehr dankbar gewesen. Auch Frau Fruth habe sich mit ihrem musikalischen Talent so oft es ging in die Pfarrei mit eingebracht. „Wir alle, so der Priester, haben gespürt, dass Hannes Fruth viel Freude an seiner Arbeit hat und dies ist ausgeströmt in die Gemeinde. Wie sehr ihn die Menschen schätzen zeige allein schon der gute Besuch des Abschiedsgottesdienstes. Doch jedes Ende hat auch einen Neuanfang und jeder wünsche ihm des er mit Erfolg weiterarbeiten kann und als Abschiedsworte gab er ihm mit auf den Weg. „Neues Spiel, neues Glück, spiel einfach weiter, der Erfolg stellt sich dann schon ein. Dann überreichte ihm der Priester einen Ball und mit tosendem Applaus bekräftigten die Kirchenbesucher die guten Wünsche des Seelsorgers.Nach dem Gottesdienst der vom Kirchenchor und der Gruppe B`choired gestaltet wurde, versammelten sich die Pfarrgemeinde auf dem Kirchplatz um sich dort persönlich von der Familie verabschieden zu können. Pfarrgemeideratsvorsitzender Thomas Rieder sagte in seiner kurzen Ansprache, dass die Pfarrgemeinde mit ihrer Anwesendheit ein positives Zeichen setzte auch wenn de Anlass ein trauriger ist. „Aber ohne Abschied gibt es kein Wiedersehen. Für uns ist es ein Abschied, für die Familie Fruth aber ein Weg zurück in die Heimat, für den man ihnen von Herzen Glück wünsche. Auch er sagte Vergelt`s Gott für ihr Mitwirken in der Pfarrei. „Ihr werdet eine große Lücke hinterlassen, die sicherlich nur schwer zu schließen sein wird. Die Vorsitzende der KAB Margit Windl verabschiedete sich von der Familie Fruth im Namen aller Kirchlichen Vereine. „Als es vor vier Jahren hieß wir werden einen Pastoralassistenten bekommen war jeder gespannt wie er denn so sein wird. Nach ein paar Wochen fragte sie ihren ältesten Sohn der zu den Ministranten gehört was sie den so zum „Neuen“ sagen. Da kam die Antwort:“ Der passt scho“ und dies so Wiendl sei schon ein sehr großes Lob gewesen. Nach und nach hatte ihn dann auch die übrige Pfarrgemeinde näher kennen und schätzen gelernt. Er habe sich überall eingebracht und habe keine Zeit und Mühen gescheut wenn er gebraucht wurde. Er habe alle Kirchlichen Vereine unterstütz und auch seine Frau sei sehr bald in viele Aktivitäten z.B. bei der KAB miteinbezogen worden. Selbstlosigkeit, Hilfsbereitschaft und, Friedfertigkeit, seien seine herausragensten Eigenschaften. „Schade das er geht“, ging durch den gesamten Markt als es hieß du gehst weg, aber dass zeigt dir, wie viele Freunde du hier gewonnen hast, das alles ging aber nur, weil du deine Steffi immer hinter dir hattest. Die Ministranten erzählten dann in einen gespielten, selbtsverfassten Märchen die Geschichte vom König Hannes, der mit seiner Königing Steffi und den Kronprinzen Elias in das Königreich Bruck gekommen ist. Mit viel Witz und Humor erzählten sie ihre Erlebnisse mit „ihrem“ König beim Weltjugendtag, dem Pabstbesuch oder auch auf Ausflügen, Fußballturnieren, Sternsingeraktionen usw. Pfarrer Brunner überreichte ihm das Abschiedsgeschenk der Pfarrei. Eine Mantelabe die er bei seinen Liturgischen Diensten tragen kann. Alle Kirchlichen Vereine, die Minis, Kommunionhelfer, Lektoren Pfarrgemeinderat usw. habe sich noch etwas besonderes einfallen lassen. Sie verfassten, jeder für sich, ein oder zwei Seiten mit Texten und Bildern. Dies wurde dann alles zu einem Buch gebunden. Zum Abschluss bedankte sich Pastoralassistent Hannes Fruth bei allen die ihn und seine Familie so freundlich aufgenommen hatten. Mir wurden von euch immer die Bälle zu gespielt, griff er die Predigt noch einmal auf, ich brauchte sie nur noch zurück zuspielen. Er bedankte sich auch bei Pfarrer Brunner für sein Verständnis und Nachsicht denn als Fruth nach Bruck kam war er mit der Ausbildung noch nicht ganz fertig und musste oft öfter in der Woche nach Regensburg, Auch bei der Pfarrsekretärin, den Messnern und den Kirchlichen Vereinen bedankte er sich mit den Worten:“ Ihr habt es mir leicht gemacht hier Fußzufassen. Wir sind eine Wegstrecke mit einander gegangen, jetzt trennen sich die Wege wieder. Aber ich verspreche euch, dass uns unser Weg immer mal wieder nach Bruck führen wird und hoffen, dass auch ihr uns Besuchen kommt. Die beiden Chöre umrahmten auch diese kleine Feierstunde und der Pfarrgemeinderat hatte mit warmen Würstel, Kuchen und Getränken dafür gesorgt, dass niemand zum Essen nach Hause gehen musste, sondern man ganz entspannt miteinander feiern konnte.

Bürgerfest 2008



Das Brucker Bürgerfest währe um eine schön Tradition ärmer, wenn es den „Rockgottesdienst“ am Sonntagmorgen nicht gäbe. Bereits zum neunten Mal fand heuer das Rock on Church statt und ebenso oft wurde nun dieser Rockgottesdienst angeboten. Übervoll war auch in diesem Jahr wieder der Kirchplatz als Pfarrer Helmut Brunner den Gottesdienst zelebrierte. Die Kommunionkinder gestalteten diesen Gottesdienst mit dem einem Einführungstext, einen Anspiel zur Predigt und dem Fürbittgebet mit. Auch die Kinder des Kindergartens St. Josef beteiligte sich an der Gottesdienstgestaltung. Ganz ohne Scheu, gerade so als ob sie das jeden Tag machen würden stellten sie sich vor die Bühne und sangen, unterstützt durch die Gruppe Exit das Lied: Wer hält die ganze Welt in seiner Hand (im Orginal „you and me brother) Nach dem Anspiel zur Predigt in dem ein Mädchen das andere nach ihrem Schatz fragte, und die beiden an einander vorbei redeten, griff auch Pfarrer Brunner dieses Thema auf und sagte, dass auch wir immer auf der Suche nach unserem Schatz seien. Er griff zu einem Fernglas und fragte nach: „Was suchen wir?“ „ Ist es das neue Auto des Nachbarn, die tolle Flugreise oder was sonst noch zu unserem Vermeintlichen Lebensglück gehört“. Wir wollen keine finanziellen Sorgen haben, wollen Freunde und einen tollen Lebenspartner haben und betrachten dies als großen Schatz. Was, so fragte er in die Runde, würden wir uns wünschen wenn uns der Liebe Gott einen Wunsch erfüllen würde. Sicherlich Gesundheit, ein langes Leben und Reichtum würden uns da einfallen. König Salomon dagegen, wünschte sich von Gott, nach dem er die Herrschaft von seinem Vater übernommen hatte nur ein hörendes Herz, ein Herz, das auf Gott hört ist die Glücksformel des König Salomon. Wenn ich auf Gott höre ist das mein eigener Schatz. Wer diesen Schatz gefunden hat, hat das wesentliche, die Mitte in seinem Leben gefunden. Alles andere tritt an den Rand und wird dadurch Unscharf. Er wünschte, dass alle in Christus ihre Lebensschatz finden, dass allen aufgehe, welch großartiger Schatz der Glaube ist. „Machen wir uns auf die Suche dem waren Schatz.“ Die Gruppe Exit verstand es auch die letzten Jahre schon gut die Gläubigen mit ihren Liedern zu begeistern. In diesem Jahr aber Topten sie dies alles noch einmal. Mit dem ihnen eigenen Sound und den einprägsamen Texten begeisterten sie die Gottesdienstbesucher aufs Neue. Bei der Gabenbereitung zogen sie die Gottesdienstbesucher aktiv in ihr „Programm“ mit ein. Sie wollten nicht zur als „Alleinunterhalter“ auf der Bühne stehen. Sie spielten zweimal einen Kanon vor, der dann von den Gottesdienstbesuchern begeistert mitgesungen wurde. Auch bei den anderen Liedern war ihre Vergangenheit als Rockband noch deutlich zu spüren. Rockig, flott und doch tiefgründig und der Refrain leicht mit zu singen so dass die Gottesdienstbesucher nicht lange zum mitsingen und mitklatschen animiert werden mussten. So mutierte dieser Gottesdienst sehr schnell zu einem Mitmachgottesdienst und zum Schluss waren sich alle einig, dass dies das Beste war, das Exit in Bruck je abgeliefert

Wichtige Ergänzung zum Miniplan

Miniplanerga╠łnzung

Minieinfuehrung 2008



Seit dem vergangenen Sonntag ist die Schar der Ministranten in Bruck um weitere 11 Buben und Mädchen angewachsen. Lucas Blend, Olivia Dziewit, Melissa Eppel, Lisa Finken, Josef Gloetzl, Marcel Hudzikowski, Selina Janka, Christin Lanzl, Franziska Schächerer, Franzisak Walbrun und Josef Zausinger sind die Neuen in der nun über 70 Mitglieder zählenden Ministranten Schar. Beim 10 Uhr Gottesdienst, wurden sie feierlich aufgenommen. Pastoralassistent Hannes Fruth hatte mit den Neuen einen sehr ansprechenden Gottesdienst gestaltet. Der Gottesdienst stand unter dem Motto: „Jesus der Menschenfischer“ und somit stand auch der Fisch im Mittelpunkt des Geschehens. Fruth hatte als Lesung den Text gewählt in dem Jesus vom Boot des Petrus zu vielen Menschen sprach und er dann Petrus bat auf den See hinaus zufahren um zu fischen. Petrus antwortete ihm dass sie bereits die ganz Nacht gefischt und nichts gefangen hatten. Weil sie Jesus aber vertrauten, fuhren sie noch einmal hinaus und kamen mit vollen Netzen zurück. Darauf hin versprach Jesus dem Petrus ihn zu einem „Menschenfischer“ zu machen. Diese Aussage zog sich durch den gesamten Gottesdienst. In einem kurzen Anspiel erklärten die „Neulinge“ was für sie das Symbol des Fisches bedeutet und nach jeder Erklärung hefteten sie einen „Fisch“ an eine Pinwand. Pfarrer Helmut Brunner nahm ihnen dann das Versprechen ab, dass sie zum Dienst am Altar bereit sind. Dann warf der Pastoralassistent ein Netz über die Fische um den Kindern zu verdeutlichen dass auch sie Jesus „ins Netz gegangen sind“ und sie sich deshalb bei Jesus geborgen fühlen dürfen. Zum Abschluss des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Brunner bei Hannes Fruth für die gute Vorbereitung des Gottesdienstes. Bei den Eltern bedankte er sich für die Bereitschaft ihre Kinder beim Ministrantendienst zu Unterstützen. Auch beim Chor B`choired bedankte sich der Priester denn die Mitglieder umrahmte den Gottesdienst mit passenden Liedern.

Bilder vom Johannifeuer 2008

Fronleichnam 2008

Das Fest Fronleichnam ist ein fester Bestandteil der Kirchlichenfeiertag nicht nur in Bayern. An diesem Tag ziehen die Katholischen Christen auf der ganzen Welt durch die Straßen ihrer Heimatgemeinden um Jesus in der Gestalt des Brotes zu ehren. Eigentlich ist Fronleichnam der nachgefeierte Gründonnerstag, da aber der stille Charakter der Karwoche ein solches „Freudenfest“ nicht zu läst wurde das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, so die offizielle Bezeichnung, auf den ersten Donnerstag nach Pfingsten verlegt. Auch in Bruck wurde der „Prangertag“ wieder in feierlicher Weise begangen. Nach dem Festgottesdienst machten sich die Weltlichen – und Kirchlichen Vereine auf den Weg durch den Markt um an den vier Altären in verschiedenen Anliegen zu beten. Die Kinder des Kindergartens St. Josef hatten extra ein Lied einstudiert, dass sie dann am zweiten Altar gesungen hatten. Nach dem Schlusssegen am Kirchplatz bedankte sich Pfarrer Helmut Brunner bei allen welche in irgend einer Weise dazu beigetragen hatten, dass dieser Feststag in so würdevoller Weise begangen werden konnte. Sein besonderer Dank galt dabei der Freiwilligen Feuerwehr Bruck welche wieder den Ordnungsdienst und das Tragen des Himmels übernommen hatten. Ausdrücklich bedankt hatte er sich auch bei den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern, welche die wunderschönen Blumenteppiche gelegt hatten.

43 Kinder zum ersten Mal am Tisch des Herrn



Einen großen Tag durften 43 Kinder der Marktgemeinde am Sonntag den 13. April erleben. An diesem Tag feierten sie ihre Erstkommunion. Unter feierlichen Orgelklängen zogen sie in die festlich geschmückte Pfarrkirche ein. Statt einer „normalen“ Predigt unterhielt sich Pfarrer Helmut Brunner mit den Kindern. Er hatte einen Rucksack mitgebracht und fragte die Kinder was denn alles in einen Rucksack gehört, wenn man eine Wanderung machen möchte. Viele Sachen wurden dann von den Kindern aufgezählt und eines wusste auch, dass man eine Wanderkarte braucht. Dieses Stichwort griff Pfarrer Brunner auf und zog aus seinem Rucksack eine „Wegkarte“. Diese Karte zeigte den Weg, den die Kinder bei ihrer Kommunionvorbereitung gegangen waren. Da stand dann „Stationen“ wie Brotbacken, Basteln, Singen, Besuch der Schülermesse und die erste Beichte auf der Karte. „Diese Karte, so der Priester, hat uns die letzten Wochen und Monate geholfen auf dem Weg zur Erstkommunion. Dann fragte Pfarrer Brunner die Kinder, was noch unbedingt in einen Rucksack gehört wenn man eine Bergtour macht. Bald kamen die Kinder auf das Seil. „Euer Leben, soll sein wie dieses Seil, es soll euch immer mit Gott verbinden“. „ Erst besteht die Verbindung zu Gott nur aus einem dünnen Faden aber immer wenn ihr euch bemüht Gott zu gefallen wird der Faden dicker um schließlich zu einem Seil zu werden. Er wünschte den Kindern, dass diese Bindung immer so dick bleiben möge und nicht, dass sie mit der Zeit wieder dünner wird. Die Kommunionkinder gestalteten diesen Gottesdienst durch das Lesen verschiedener Texte aktiv mit. Auch hatten sie im Vorfeld mit Erika Paul einige Lieder einstudiert, welche sie kräftig mitsangen. Unterstützt wurden sie dabei vom Chor B`choired und dem Organisten Anton Lautenschlager, die den Gottesdienst gesanglich umrahmten.

Osterfeiertage

Das Osterfest ist das wichtigste Fest der Katholischen Christen. Die Feierlichkeiten beginnen nicht erst mit der Feier der Osternacht, sondern bereits am Gründonnerstag mit dem „Gottesdienst vom letzten Abendmahl. Nach dem Gloria schweigen die Glocken bis zur Auferstehungsfeier, sie fliegen, wie der Volksmund sagt, nach Rom. Am Schluss des Gottesdienstes wurde in der Pfarrei in Bruck das „Allerheiligste“ in die „Josefikapelle“ übertragen, wo es bis zum Karsamstag auch verblieben ist. Bei der Karfreitagsliturgie, die in der völlig schmucklosen, kahlen Kirche gefeiert wurde, steht stets das Leiden und Sterben Jesu im Mittelpunkt. Der Höhepunkt ist dabei die Kreuzverehrung. Nach Abschluss dieses Liturgiefeier wurde das wunderschön geschmückte „Heilige Grab“ in der „Josefikapelle enthüllt und verblieb dort bis zum Karsamstagnachmittag um den Gläubigen Gelegenheit zur Anbetung zu geben. Der Höhepunkt der „drei österlichen Tage“ war aber die Feier der Osternacht. Bereits eine halbe Stunde vor Beginn war die Kirche schon fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Zu Beginn segnete Pfarrer Helmut Brunner das Osterfeuer an dem er dann die Osterkerze entzündete. Unter dem dreimaligen Ruf „Lumen Christi“ trug er die Kerze in die Kirche und die Ministranten teilten das Osterlicht an die Gläubigen aus. Die beiden Kantoren Anton Lautenschlager und Thomas Rieder sangen die Psalmen und Texte des Wortgottesdienstes. Dann folgte das feierliche Gloria und nach zwei Tagen der Stille verkündeten die Glocken der Pfarrkirche, dass Jesus auferstanden ist. Pfarrer Brunner begann die Predigt mit den Worten: „Die Mitte der Nacht ist der Anbruch des neuen Tages“, damit, so der Priester ist eigentlich alles ausgedrückt was wir heute feiern. Auf jede Nacht folgt ein Morgen.

Ölbergfiguren im neuen Glanz

Am 10. März, also pünktlich zum Osterfest kehrten sie an ihren angestammten Platz an der Südseite der Pfarrkirche zurück. Die Rede ist von den Ölbergfiguren. Diese Figuren die um 1717 bereits entstanden sind, hatten in den letzten Jahren sehr an den Witterungseinflüssen gelitten. An vielen Stellen war die Farbe schon so weit abgeblättert, dass sie einen sehr traurigen Anblick boten. Die Kirchenverwaltung beschloss daher, die Firma Baier & Orthgies aus Regensburg mit der Restaurierung dieser Figuren zu betrauen. Drei Monate war die Ölbergrotte dann verwaist. Nun aber erstrahlen die drei Jünger, die Figur des Jesus und der Engel der Jesus den Kelch reicht, wieder im alten Glanz. 4.926,60 Euro hat die Restaurierung der fünf Figuren gekostet. Ein großer Teil von dieser Ausgabe konnte durch großzügige Spenden der Pfarrmitglieder aufgebracht werden. Pfarrer Helmut Brunner möchte sich auch auf diesen Weg bei allen Spenderinnen und Spendern recht herzlich für die großzügigen Spenden bedanken. Die Kirchenverwaltung hatte sich auch überlegt, ob man die Ölberggrotte nicht Verglasen sollte. Nach eingehender Beratung hat sich das Gremium aber dagegen entschieden. Ersten hätten die Kosten noch einmal über 2.500 Euro betragen und zum zweiten befürchteten sie, dass die Figuren in den Wintermonaten durch die gestaute Luftfeuchtigkeit Schaden nehmen würden. Darüber hinaus würde die Scheibe in den kalten Monaten sicher öfter beschlagen, so dass die Sicht auf die Figuren nicht mehr möglich sei. So aber ist ein ungehinderter Blick, auf diese nicht Alltägliche Darstellung von Jesus am Ölberg, jeder Zeit möglich.

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Jugendliche beteten den Kreuzweg

Jedes Jahr am Palmsonntagnachmittag treffen sich um 15.00 Uhr die Kinder und Jugendlichen der Pfarrgemeinde um den Kreuzweg zu beten. Wegen des schlechten Wetters und mit Rücksicht auf die Sängerinnen und Sänger verzichtete man auf den Weg zum Gänsberg und traf sich statt dessen in der Pfarrkirche. In diesem Jahr stand der Kreuzweg der Jugend unter dem Thema: „ Menschensohn“. Jesus kam als Mensch zu uns, lebte, litt und starb genauso wie jeder Mensch. Diese „Erkenntnis“ zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Kreuzweg. Die Jugendlichen beteten für einen starken Glauben, für mehr Hilfsbereitschaft und Mut auf andere zu zugehen. Der Kreuzweg wollte auch Mutmachen seine Schwächen und Fehler einzugestehen und bestärkte die Betenden in dem Wissen, dass mir Jesus immer hilft, auch wenn ich am Boden liege, er richtet mich wieder auf. Unterstütz wurde der Pastoralassistent Hannes Fruth von Verena Kraus und einigen Jugendlichen, welch die Texte vorlasen. Der Chor B´choired hatte in wochenlange Proben die dazugehörigen Lieder einstudiert und konnte so diesen Kreuzweg würdig abrunden. Zum Schluss bedankte sich Pfarrer Brunner bei allen die mitgeholfen hatten diesen, so eindrucksvollen Kreuzweg zu gestallten.

Neue Kommunionhelfer

Im Rahmen des Pfarrgottesdienstes am Sonntagmorgen konnte Pfarrer Helmut Brunner zwei neue Kommunionhelfer in ihren Dienst einführen. Die Eucharistiefeier ist die Quelle und der Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens, so Pfarrer Brunner. Sie ist die Gedächtnisfeier des Todes und der Auferstehung Christi. Darum zeilt auch der Dienst des Priesters vor allem auf die Feier und Ausspendung der Eucharistie. Zur Mitwirkung bei der Darbringung der Eucharistie sind aber auch alle Gläubigen, Kraft der Taufe, berufen. Das gemeinsame Priestertum aller Gläubigen findet seinen Ausdruck in der vollen und bewussten Teilnahme an den liturgischen Feiern, aber auch in besonderen Diensten wie beispielsweise der Dienst des Kommunionhelfers. Die Kommunionhelfer unterstützen den Priester während der Heiligen Messe bei der Kommunionausteilung und bringen die Heilige Kommunion auch zu den alten und kranken Menschen in der Pfarrgemeinde. Die Kommunionhelfer, so der Priester, sollen sich immer bewusst sein, das Jesus Christus der Herr und Erlöser unter den sakramentalen Gestalten wirklich und beleibend gegenwärtig ist. Christa Schwarzfischer und Elfriede Steinberger haben am 2. Februar einen Vorbereitungskurs in Johannistal besucht und sich so auf diese Verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet. Im Namen unseres Bischofs Dr. Gerhard - Ludwig Müller überreichte Pfarrer Brunner die Ernennungsurkunde an die beiden neuen Kommunionhelfer und bedankte sich bei ihnen für die Bereitschaft diesen Dienst zu übernehmen.

Ehetag

Bereits zum vierten Mal fand am vergangenen Samstag der Ehetag der Pfarrgemeinde statt. Zu diesem Tag werden alle Ehepaare eingeladen welche in diesem Jahr ein Rundes- oder Halbrundes Jubiläum feiern können. 61 Paare fanden sich um 14.00 Uhr zu einem gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche ein. Pfarrer Helmut Brunner erinnerte die Jubelpaare in seiner Predigt an die Zeit, als jeder noch zu Hause wohnte, wo man sich geborgen fühlte. Dann aber verließ man das Elternhaus, suchte sich einen Partner um mit ihm den Schritt in ein eigenes Leben zu wagen. „Ihr habt dies vor 5, 10,15 Jahren und noch viel länger gewagt, habt das Fundament zum „Lebenshaus“ Ehe gelegt. „Die Ehe soll keine Mietwohnung sein, die wir nach ein paar Jahren wieder verlassen. Die Liebe soll die Wohnstatt bis zum Lebensende sein.“ An diesem Zuhause müssen aber beide Ehepartner arbeiten, sonnst sei die kein echtes Zuhause, so Pfarrer Brunner weiter. Diese Haus muss aber auch immer wieder neu mit Verständnis für einander erfüllt werden und die Liebe muss das Feuer sein, das diese Haus wärmt. „Greifen sie auch immer mal wieder nach der Hand des Partners, sie ist ein Kostbares Gut. Eine Hand hält und schütz in guten wie in schlechten Tagen und jede Umarmung gibt Geborgenheit. Das Ehehaus soll aber auch auf Gottesgrund gebaut sein, den Liebe und Echte Freundschaft empfangen wir nur von Gott. Der Chor B`choired umrahmte den Gottesdienst mit sehr einfühlsamen Liedern. Nach dem Gottesdienst trafen sich die Paare noch im Pfarrsaal zum gemeinsamen Kaffeetrinken. Pfarrgemeinderatssprecher Thomas Rieder begrüßte die Anwesenden und bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern um Cornelia Birner. Bei ihre bedankte er sich mit einem Blumenstrauß. Alle Ehepaare waren voll des Lobes, allen hatte es sehr gut gefallen und man stellte fest, dass man sich in fünf Jahren wieder in der gleichen Runde treffen wird und man sich jetzt schon darauf freue.

Halbjahresprogramm der Kolpingsfamilie

Achtung, das neue Halbjahresprogramm der Kolpingsfamilie in den Downloads!

neuer Miniplan

Achtung, neuer Miniplan in den Downloads!

Frauenbund Programm 2008

In den Downloads findet Ihr das Frauenbundprogramm 2008!

Sternsinger bringen Licht in die Welt

Licht sein füreinander und miteinander, das ist der Leitgedanke der diesjährigen Sternsingeraktion. 50 Jahre wird diese Aktion in diesem Jahr alt und seit dieser Zeit tragen die Kinder das „Licht“ zu den Menschen, verkünden sie die Botschaft der Menschwerdung Gottes und die Anbetung des Kindes durch die drei „Weisen aus dem Morgenland“. Am 30.12.07 fand die Aussendung der Sternsinger statt. Sie gestalteten auch den Aussendungsgottesdienst aktiv mit. Pastoralassistent Hannes Fruth bedankte sich am Ende des Gottesdienstes bei allen Ministrantinnen und Ministranten welche am 02. und 03. Januar von Haus zu Haus ziehen werden um für Kinder in Not zu sammeln. Nach Abschluss der Aktion hatten die Sternsinger 4.398,02 Euro in ihren Sammelbüchsen

Jahresrückblick der Pfarrei

Das Jahresende ist immer eine gute Gelegenheit um auf das abgelaufen Jahr zurück zu blicken. Auch Pfarrer Helmut Brunner nützte die Gunst der Stunde um im Jahresschlussgottesdienst auf das Jahr in der Pfarrgemeinde zurück zublicken. Eingebettet in die Lesung wurden die Gottesdienstbesucher von Lektorin Theresia Fischer daran erinnert, dass die Pfarrsekretärin Christa Riedel im Frühjahr ihr 20 jähriges Dienstjubiläum feiern konnte. In der Fastenzeit fand wieder das Besinnungswochenende in Cham statt und konnten sich die Christen in Früh- und Spätsichten und bei den Kreuzwegen auf das Osterfest vorbereiten. Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer hatten sich für die Renovierung des Pfarrsaals, die Außenrenovierung der Kirche in Schöngras und der Kapelle in Mappach eingesetzt. In der Zeit vom 28. Mai bis 3. Juni fand die Studienreise der Pfarrei in die Toskana statt und am 07. Juli trafen sich in der Pfarrei die Ministranten des Dekanates zum Ministrantentag. Am selben Wochenende besuchte auch Schwester Rita die Pfarrgemeinde und berichtete über ihre Arbeit in Brasilien.12. „Neue“ wurden am 22. Juli in die Ministrantenschar aufgenommen und leisten seiht her pflichtbewusst ihren Dienst am Altar. Seit dem Sommer verfügt die Pfarrgemeinde auch über eine eigene Homepage die von Franz Rester erstellt und betreut wird. Ein Höhepunkt im pfarrlichem Leben war das 100 jährige Gründungsfest der KAB das im September gefeiert wurde. Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Mehrzweckhalle als am 21. Oktober der Pfarrfamiliennachmittag über die Bühne ging. Mit der ökumenischen Sternwallfahrt am 25.11.07 zur Magdalenenkapelle fand das Kirchenjahr einen würdigen Abschluss. In den Fürbitten betete die Pfarrgemeinde für die 25 Kinder welche im vergangenen Jahr getauft worden waren. 41 Kinder gingen am Tag der Erstkommunion zum ersten Mal zum Tisch des Herrn und 84 Jugendliche empfingen das Sakrament der Firmung. Fünf Brautpaare schlossen die Ehe vor Gott, sieben Christen traten aus der Kirche aus und für 34 Pfarrangehörige musste die Sterbeglocke geläutet werden. Pfarrer Brunner brachte alle diese Ereignisse und Daten mit einem Satz aus dem Alten Testament zusammen der das heißt: „ Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit.“